Bietigheimer Zeitung vom 17.02.10




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Bietigheimer Zeitung vom 17.02.10

Beitragvon steelyute » 17.02.2010, 10:41

BIETIGHEIM-BISSINGEN, 17. FEBRUAR 2010
Steelers überall vorne dabeiNoch acht Spiele in der Hauptrunde der Zweiten Eishockey-Bundesliga
Die 14 Teams der Zweiten Eishockey-Bundesliga biegen auf die Zielgeraden der Hauptrunde ein. Noch acht Spieltage stehen an, bevor es in den Playoffs und Playdowns um Meisterschaft, Auf- und Abstieg geht.


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Der Bietigheimer Stürmer Rene Schoofs (rechts) beim Bully mit dem Münchner Neville Rautert. Die Steelers nähern sich mit Riesenschritten der Playoff-Form, werden den Tabellenführer aus München aber kaum mehr abfangen. Foto: Avanti
Nach der mageren Punktausbeute im Januar haben sich die Bietigheim Steelers im Februar erheblich gesteigert und sich schon der Playoff-Form genähert. Vier Siege und 19 Tore stehen in der Bilanz des amtierenden Meisters aus den vergangenen vier Spielen. Nach dem Sieg am Sonntag gegen Dresden haben die Bietigheimer die Ravensburger Tower Stars in der Tabelle überholt und können mit einem Heimsieg am kommenden Freitag gegen Ravensburg den Vorsprung ausbauen. Ganz vorne sind die Steelers auch in den diversen Ligenstatistiken vertreten. Justin Kelly führt die Liste der Topscorer an. Er hat bereits 46 Torvorlagen geliefert, selbst 22 Treffer erzielt. Das bringt ihm bei den Torschützen Rang sieben ein. Platz zwei belegt in dieser Wertung Alexander Serikow mit 30 Toren. Besser ist nur der Dresdner Sami Kaartinen (33 Treffer). Der liegt auch in der interessanten Wertung der Siegtorschützen mit zehn Treffern knapp vor Serikow, der neunmal den entscheidenden Treffer für sein Team erzielt hat. Bei den besten Verteidigern belegt Stephane Robitaille Rang zwei mit 29 Assists und fünf Toren hinter dem Schwenninger Ryan Gaucher (31/4). Nach wie vor sind die Steelers das fairste Team mit nur 11,8 Strafminuten pro Partie.

All diese positiven Zahlen und die bislang glänzende Ausbeute im Februar werden den Bietigheimern (84 Punkte) zwar zu einem sicheren Playoff-Startplatz mit Heimrecht verhelfen, den mit 14 Punkten Vorsprung einteilten EHC München (98) und die Schwenninger Wild Wings (94), die zehn Zähler mehr auf ihrem Konto haben, werden die Steelers in den noch ausstehenden acht Spielen kaum mehr einholen. Nur eine Negativserie könnte die Mannschaft von Trainer Christian Brittig noch Platz drei oder vier kosten. Neben Ravensburg (81) kommen dafür allenfalls noch die Landshut Cannibals (75 Punkte) in Frage. Der SC Riessersee (72) hat das Handicap, dass er schon zwei Spiele mehr ausgetragen hat als die Konkurrenz und nur noch maximal 18 Zähler holen kann. Hoffnungen auf Platz sechs und damit die direkte Teilnahme an den Playoffs können sich auch die Heilbronner Falken (67) und die Lausitzer Füchse (62) machen. Spannend verläuft der Kampf um Platz zehn, der die Qualifikation für die Pre-Playoffs bedeutet und damit den sicheren Klassenerhalt. Vor allem der ESV Kaufbeuren (55) und die Dresdner Eislöwen (54) sind Kandidaten dafür.

Platz eins wird sich der EHC München kaum mehr nehmen lassen. Im Duell gegen den direkten Verfolger Schwenningen holten die Münchner am vergangenen Sonntag bei der Niederlage nach Penaltyschießen noch einen Punkt. Und das ohne fünf bisherige Stammspieler. Die für diese Partie gesperrten Dylan Györi und Kevin Lavallee kehren zurück, länger dauern wird es bei Stefan Vogl (Rückenprobleme) und Andy Schymainski (Fußverletzung), gar nicht mehr eingreifen in dieser Saison kann Kapitän Andreas Raubal nach einer erneuten Knieoperation.
Redaktion: CLAUS PFITZER
Quelle: Bietigheimer Zeitung
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Re: Bietigheimer Zeitung vom 17.02.10

Beitragvon steelyute » 17.02.2010, 10:44

BIETIGHEIM-BISSINGEN, 17. FEBRUAR 2010
Fünf Zweitligisten sichern sich Stand-by-Goalies


Um auf Verletzungen oder Formschwächen auf der Torhüterposition vor und während der Playoffs und der Abstiegsrunde reagieren zu können und für alle Eventualitäten gewappnet sein, haben gleich fünf Eishockey-Zweitligisten kurzfristig Torhüter verpflichtet und sie mit dem Status des Stand-by-Goalies versehen. In den meisten Fällen werden die Spieler nach Einsätzen entlohnt, bekamen keine festen Verträge. Mit Tobias Güttner für die Eispiraten Crimmitschau und Jan Münster für die Hannover Indians kamen zwei der Neuenbereits zum Einsatz. Güttner gehörte in der Saison 2008/09 dem Kader des DEL-Club Hamburg Freezers an und hielt sich seither bei den Nürnberger Ice Tigers fit, bei denen er auch weiterhin trainieren wird. Münster spielte zuletzt bei Oberligist Blue Lions Leipzig.

Marek Mastic bei den Schwenninger Wild Wings, Bud Fisher beim SC Riessersee und der erste 16-jährige Louis-Vincent Albrecht beim EHC München komplettieren das Quintett der Stand-by-Goalies. Fisher kommt nur im Notfall aus Kanada nach Garmisch. Dort spielt der Neu-Münchner Albrecht für den SC Riessersee in der Deutschen Nachwuchsliga. Da Münchens dritter Torhüter Ömer Cetin mit seinem türkischen Pass im Aufgebot eine Kontingentstelle für einen Feldspieler besetzen würde, bekam Albrecht eine Zweitliga-Lizenz. bz

Quelle: Bietigheimer zeitung
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