LKZ vom 15.07.09




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LKZ vom 15.07.09

Beitragvon Petra » 15.07.2009, 11:49

Steelers planen auf Sichtweite

Bietigheim-Bissingen – Seit Montag fließt bei den Steelers der Schweiß in Strömen. Christian Brittig, der Trainer des Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen, kennt kein Pardon. Wer im Winter Eishockey-Siege und Punkte ernten will, muss im Sommer leiden – im Kraftraum und auf der Laufbahn.
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Beim Hanteltraining im Sportstudio Ballkult und mit intensiver Konditionsarbeit im Ellental-Stadion unterziehen sich Kapitän Heiko Smazal und seine Teamkollegen der alljährlichen Tortur. Erst Anfang August dürfen sie in ihre gewohnten Arbeitsgeräte, die Schlittschuhe, schlüpfen.
Ab Donnerstag, 6. August, läuft in Heilbronn ein Vorbereitungsturnier mit den gastgebenden Falken sowie den Erstligisten Adler Mannheim und DEG Metro Stars aus Düsseldorf. Das Saisoneröffnungsfest ist für den 15. August mit dem Spiel gegen Zweitliga-Aufsteiger Hannover Indians terminiert.
Beim Pressegespräch gestern im Fitnessclub jonny-m. Bietigheim kam erneut die Hallenfrage aufs Tapet. Der Sportliche Leiter Michael Komma bezog eindeutig Stellung: „Eine Halle braucht Bietigheim auch für die zweite Liga. Das Eisstadion im Ellental ist nicht auf dem Niveau der anderen Zweitligisten.“
Komma will mit dieser Feststellung keinen Druck auf die Stadt und den Gemeinderat ausüben. Ihm geht es um eine realistische Beurteilung der Situation. Auf finanzielle Abenteuer werden sich die Steelers auch künftig nicht einlassen.
Nach der vergangenen Saison musste der gefeierte Zweitligameister den Gedanken an die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) ad acta legen, weil diese wirtschaftliche Größenordnung im Ellental (noch) nicht darstellbar ist. Komma: „Da können wir mit den großen Städten und ihren großen Hallen nicht mithalten.“
Statt falscher Versprechungen an die Fans plädiert Komma für eine Planung auf Sichtweite. Trainer Brittig gibt erneut das Erreichen der Play-offs als Ziel aus – mehr nicht. „Der Gesamtkader ist von der Qualität her etwas niedriger einzuschätzen“, räumt Brittig ein. Schließlich sind ein halbes Dutzend Akteure aus dem Aufgebot ausgeschieden, der freilich sehr üppig besetzt war.
Zwei weitere Angreifer wünscht sich Brittig noch, ansonsten setzt er auf einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Er kann mit einer eingespielten Truppe an den Start gehen.
Erich Wagner
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de
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Re: LKZ vom 15.07.09

Beitragvon Petra » 15.07.2009, 11:50

3 Fragen an: Volker Schnabel

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Geschäftsführer Volker Schnabel konnte kürzlich einen finanziellen Gewinn des Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen in der zurückliegenden Saison verkünden. Darauf sind die Steelers-Verantwortlichen stolz.

1. Wie stark wurde der SCBB von der Wirtschaftskrise getroffen?
Zum Glück sind wir mit einem blauen Auge davongekommen und können mit einem gesicherten Budget in die nächste Saison gehen. Unser Gewinn vom 1. 5. 2008 bis 30. 4. 2009 liegt in einem sehr schönen fünfstelligen Bereich.
2. Die unbefriedigende Hallensituation erschwert Ihre Arbeit. Auf welche Weise versuchen Sie, möglichen Sponsoren dennoch Perspektiven aufzuzeigen?
Wir haben langfristige Sponsorenverträge. Die Sponsoren stehen zu uns und sie hoffen mit uns, dass grünes Licht für die neue Halle gegeben wird.
3. Wie taxieren Sie die Chancen, dass irgendwann die 1. Liga, die DEL, nach Bietigheim kommt?
Der Glaube stärkt die Hoffnung. Es bleibt auch für mich ein Ziel, diesen persönlichen Traum zu realisieren. Und ich bin mir ziemlich sicher: Wenn die infrastrukturellen Voraussetzungen gegeben sind, dann werden wir das Projekt in relativ überschaubarer Zeit angehen.
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de
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Re: LKZ vom 15.07.09

Beitragvon Petra » 15.07.2009, 11:52

Sechs Abgänge, nur ein Neuer

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Die Steelers-Verantwortlichen schnallen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Gürtel enger. Sechs Abgängen steht im Moment nur ein Neuzugang gegenüber.
Der Aderlass trifft vor allem die Offensive. Florian Jung hat seine Laufbahn beendet, Barry Noe wechselt zu Freiburger Wölfen. Auch Dan Heilman, Andrej Kaufmann und Herbert Geisberger scheiden aus dem Kader aus. Ihre neuen Arbeitgeber stehen noch nicht fest.
Verteidiger Alexander Dotzler schaffte den Sprung in die Deutsche Eishockey-Liga zu den Hamburg Freezers. Das einzige neue Gesicht ist der 20-jährige Marc Wittfoth (Baumann-Bild), der vergangene Saison für die Eisbären Juniors Berlin in der Oberliga stürmte.
„Er ist ein kämpferisch starker und bissiger Spieler“, urteilt Trainer Christian Brittig.
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