
Marcel Rodman
Foto: Drack
Sechs Slowenen spielen in dieser Saison in den beiden höchsten Ligen in Deutschland - drei davon (Rok Ticar, Ales Kranjc, Mitja Robar) in der DEL, drei in der 2. Bundesliga. Und dort mischen gerade die Brüder Marcel und David Rodman die Liga ganz schön auf. Sie führten die Bietigheim Steelers an die Tabellenspitze, Marcel ist zweitbester Scorer der Liga und der lange verletzte David hat mit 1,58 Punkten im Schnitt pro Spiel den besten Wert der Liga. "Ich hatte nicht erwartet, dass wir so gut in der Tabelle stehen. Das Team macht seine Sache gut und wir geben jedes Spiel alles, um zu gewinnen. Aktuell läuft es einfach, aber wir heben deswegen nicht ab", sagt Marcel.
Dritter Slowene in der Liga ist Tomaz Razingar, vor kurzem nach Ravensburg gewechselt. "Ich war auf der Suche nach einem Team, das erfolgreich sein kann. Erfolgreich heißt für mich die Ambition, das allerletzte Spiel der Saison bestreiten zu können. Von den Towerstars hörte ich sehr gute Dinge und die konkreten Wünsche nach einem Spielertyp, der beispielsweise das Powerplay verbessern könnte. Mein Bauchgefühl hat mir da einfach gesagt: Das ist das Richtige für dich", so der Kapitän der slowenischen Nationalmannschaft.
Alle drei konnten im Vorfeld das Niveau der Liga nur schwer einschätzen, sind aber mittlerweile äußerst angetan: "Ich glaube, die Liga ist international sehr unterschätzt. Hier gibt es viele talentierte Spieler und die Mannschaften sind sehr ausgeglichen", sagt zum Beispiel Marcel Rodman und sein Bruder ergänzt: "Die Qualität ist hoch und es ist nicht einfach, hier zu spielen."
Das ausführliche Interview mit den drei slowenischen Zweitliga-Spielern, in dem sich die drei Nationalspieler auch zur bevorstehenden Olympia-Qualifikation mit ihrem Land äußern, lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe der Eishockey NEWS, die ab Dienstag im Handel erhältlich ist.
Tobias Welck
Quelle: www.eishockeynews.de

