
Alexander Jäger
Foto: Enderle
Wie geht es weiter in der 2. Bundesliga? Eine Woche vor der Ligentagung am kommenden Freitag gibt es zahlreiche Baustellen in der Liga, die noch ungeklärt sind. So steht der Beschluss, dass es keine Vorbereitungsspiel und Förderlizenzen mit der DEL gibt, seit dem letzten Jahr fest. Ob man daran rüttelt ist völlig unklar, in der Liga gibt es Clubs die strikt gegen eine Änderung sind, wie z.B. Rosenheim. Bad Tölz wiederum verknüpft seinen Aufstieg ziemlich direkt mit der Frage nach Förderlizenzen.
Damit bleibt die Baustelle Ligenstärke weiterhin völlig offen. Schwenningen drängt in die DEL, doch eine Entscheidung ist immer noch nicht gefallen. Davon hängen aber auch weitere Entscheidungen ab: Was passiert mit dem sportlichen Absteiger Bremerhaven zum Beispiel? Möglich, dass am Ende nur noch 12 Teams in der Liga spielen. Prompt gibt es bereits Stimmen, die eine Aufstockung der Liga mit willigen Oberliga-Teams fordern. Doch umgekehrt formiert sich auch dagegen bereits Widerstand.
Viele offene Fragen also - und es erscheint fraglich, ob man alles am kommenden Freitag wird klären können. Der neue ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger ist also schon bei seiner ersten Sitzung nicht unbedingt zu beneiden.
Tobias Welck
Quelle: www.eishockeynews.de


