Bietigheimer Zeitung vom 02.04.08




Hier kommen alle Zeitungsberichte, Artikel und sonstiges über die Steelers rein

Moderatoren: Roxy, steelyute, küken

Bietigheimer Zeitung vom 02.04.08

Beitragvon steelyute » 02.04.2008, 08:45

Bietigheim-Bissingen, 02. APRIL 2008

Geipel verteidigt künftig für Steelers
Wechsel von Landshut zum SC jetzt offiziell

Von uns mehrfach berichtet, von den Steelers bisher offiziell nicht bestätigt - jetzt ist es endgültig. Verteidiger Andreas Geipel wechselt von den Landshut Cannibals zum SC Bietigheim-Bissingen.


Bild
Steht kommende Saison seinen Verteidiger für die Steelers. Andreas Geipel wechselt von Landshut zum SC Bietigheim-Bissingen. Foto: Georg Gerleigner



"Wir sind sehr froh, dass wir mit Andi Geipel einen der besten deutschen Verteidiger der Liga für uns gewinnen konnten. Es passt in unsere Strategie, gute deutsche Spieler frühzeitig an uns zu binden, da wir gegen eine Erhöhung der Ausländerbeschränkung sind. Das wäre kontraproduktiv für das Deutsche Eishockey, gerade im Hinblick auf die WM 2010 im eigenen Land", erklärt Steelers-Sportdirektor Michael Komma.

Der 28-jährige Geipel steht derzeit noch bei den Landshut Cannibals, dem Verein der die Steelers in diesem Jahr im Viertelfinale der Play-offs eliminierte, unter Vertrag. Wie offensivstark der Verteidiger ist, konnten die Steelers in der Viertelfinalserie gegen die Cannibals aus nächster Nähe begutachten. Drei Tore und drei Assists steuerte der Linksschütze in dieser Serie für seinen Heimatverein bei und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erreichen des Halbfinales.

In der Mannschaft der Steelers trifft der sympathische Neuzugang auf alte Weggefährten, stand der gebürtige Landshuter doch schon mit Max Seyller, Alexander Serikow und Steelers-Coach Christian Brittig gemeinsam auf dem Eisoval.

In der abgelaufenen Doppelrunde kam der Defender in 52 Partien auf 28 Scorerpunkte, bei sechs Toren. Damit rangierte er hinter den beiden Kontingentverteidigern St. Croix und Bronilla auf Rang drei in der teaminternen Scorerwertung der Cannibals. In seinen bisherigen 330 Spielen in der 2. Eishockeybundesliga erzielte er 62 Treffer und bereitete weitere 130 Tore vor.

Wie zu hören ist, soll Geipel nicht der letzte Landshuter sein, der kommende Saison für die Steelers aufläuft. Wenn auch Peter Abstreiter in Steelers-Fankreisen gehandelt wird, er ist nach unseren Informationen kein Kandidat für den SC.

Äußerst überrascht zeigte sich dieser Tage Steelers-Stürmer Alexandre Jacques über angebliche Kontakte zu den Schwenninger Wild Wings. "Ich habe nie mit Schwenningen gesprochen. Es ist allerdings auch so, dass ich momentan nicht weiß, wo mich der Weg hinführt." Womit klar wird, Jacques wird keinen weiteren Vertrag bei den Steelers erhalten. Dies gilt auch für Jakko Hagelberg, Donny Glover, Steve Washburn, Rod Hinks, Matthias Hart, Martin Schweiger und Teemu Kesa. Bereits seit längerem steht fest, dass Peter Kathan zu den Schwenninger Wild Wings wechselt und auch Marko Suvelo den SC verlassen wird. Fraglich ist noch die Personalie Barry Noe.
VON ANDREAS KLEINERT
Quelle: BZ
steelyute
Administrator
 
Beiträge: 629
Registriert: 30.04.2006, 12:41

von Anzeige » 02.04.2008, 08:45

Anzeige
 

Re: Bietigheimer Zeitung vom 02.04.08

Beitragvon steelyute » 02.04.2008, 08:48

Bietigheim-Bissingen, 02. APRIL 2008

"Das Fundament ist gelegt"

Für Brittig war erste Saison als Cheftrainer ein Lernprozess, bei dem alles drin war

Mit der unglücklichen 1:2-Niederlage im fünften Play-off-Viertelfinalspiel ging für die Steelers vergangenen Freitag die Saison 07/08 zu Ende und für Christian Brittig seine erste als Cheftrainer.

Bild

Erfolgreiches Duo: Steelers-Trainer Christian Brittig (links) hat in seiner ersten Saison als Cheftrainer die Steelers auf den richtigen Weg geführt. Dabei hat ihm Sportdirektor Michael Komma den Rücken frei gehalten. Foto: Avanti



"Eine Supererfahrung. Es war ein Lernprozess, bei dem alles drin war", sagt Christian Brittig auf die Frage, wie er insgesamt seine erste Saison als Cheftrainer erlebt hat, dies bekanntlich in der 2. Eishockey Bundesliga bei den Steelers des SC Bietigheim-Bissingen.

Mit der Aufgabe und Zielsetzung angetreten, nach dem vor allem desolaten Vorjahr und mit einem nun verringerten Etat jetzt eine Mannschaft aufzubauen, die vor allem auch als Mannschaft auftritt, hat Brittig mindestens dieses sehr gut umgesetzt. Dabei sah sich der am vergangenen Donnerstag 42 Jahre alt gewordene gebürtige Landshuter von Amtsantritt weg auch mit ungeahnten Schwierigkeiten konfrontiert. "Teile des Umfelds haben mich von Anfang an belauert und nie richtig getraut. Wenn auch die Ergebnisse und Platzierungen gestimmt haben, einige waren immer skeptisch, nie richtig zufrieden. Als wir Ende Januar dann sogar drauf und dran waren, um Platz vier mitzuspielen, hat sich erstmals größere positive Stimmung breit gemacht. Letztlich war aber immer irgendwie eine negative Strömung zu spüren. So etwas habe ich in dieser Form noch an keinem anderen Eishockey-Standort erlebt."

Als dann Ende Januar Justin Kelly und Alexandre Jacques lange ausfielen, und nicht zu vergessen zuvor auch schon Max Seyller verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand, zudem Patrick Grandmaitre völlig überraschend aus eigenen Stücken die Steelers verließ, konnte der SC trotz Nachverpflichtungen (Washburn, Hinks) das Niveau nicht mehr halten und sackte tierisch ab, wenn auch die Play-off-Ränge nie verlassen wurden.

"Da ist dann das Stimmungsbarometer schlagartig nach unten gesunken. Ich hatte fast den Eindruck, der ein oder andere hat nur darauf gewartet, das es Berg ab geht, damit er dann auf dem Brittig so richtig rumhauen kann." Allerdings: "Natürlich haben wir in dieser schwierigen Phase im Februar und März vor allem zuhause einfach auch schlecht gespielt, und die Verärgerung der Fans kann ich für diesen Zeitraum auch verstehen. Aber wir waren selbst da immer in den Play-off-Rängen, weil wir uns zuvor so ein tolles Polster erarbeitet hatten. Und mit Letzterem hat doch vor der Saison bestimmt keiner ernsthaft gerechnet." Trotz aller Widrigkeiten, eins hat Brittig nie getan - ans Aufhören gedacht. "Speziell in der Phase als die Brittig-Raus-Rufe da waren, habe ich mir gesagt, jetzt erst recht, ich ziehe das durch und wir kommen da wieder raus. Ich habe hier noch etwas vor und bin kein Typ, der Trainer macht, nur damit ich einen Posten habe. Ich habe Ideen, und ein Konzept. Und wir sind auf einem guten Weg, davon bin ich überzeugt. Das Fundament ist gelegt."

Dass Christian Brittig so viel gar nicht falsch gemacht haben kann oder besser gesagt, im Grunde alles richtig gemacht hat, zeigt auch die Tatsache, dass trotz absoluter mangelnder Klasse beim Tore schießen, die Play-offs erreicht wurden. "Wir haben die drittwenigsten Tore der Liga erzielt. Das passt ja mit Play-off normal gar nicht zusammen. Aber, dass die Mannschaft wirklich auch eine war, zeigt, dass wir bis Ende Januar mit die beste Defensive hatten. Das geht nur, wenn das Team funktioniert und alle an einem Strang ziehen. Für die Offensive hatten wir einfach nicht die notwendige Qualität. Dafür haben aber auch die nötigen Mittel gefehlt."

Letztlich hat die Mannschaft beim Aus im Play-off-Viertelfinale noch einmal gezeigt, was ihn ihr steckt. Trotz 0:3-Rückstand nach Spielen und dabei einem 0:5-Debakel im ersten Heimspiel, haben sich die Steelers nicht einfach so rausballern lassen. Beim 3:1-Heimsieg im vierten Spiel und bei der 1:2-Niederlage nach Verlängerung im fünften in Landshut haben die Brittig-Schützlinge großen Charakter bewiesen.

"Wir hatten im fünften Spiel den Sieg vor Augen und eigentlich auch verdient. Aber wir und Tore schießen in dieser Saison, dazu muss ich ja nichts mehr sagen", erklärt Brittig. Dabei hat er letztlich aber vor allem aber ein Bild vom fünften Spiel immer wieder vor Augen. "Die Halle war nach Spielende bereits so gut wie leer. Unsere rund 150 mitgereisten Anhänger haben ihr Team gefeiert und gefeiert als wären wir gerade weiter gekommen. Das hat mich stolz gemacht. Überhaupt muss ich sagen, dass wir auswärts immer eine tolle Unterstützung hatten."

Was nun die Zukunft, die kommende Saison angeht, sieht Brittig ihr "absolut positiv" entgegen. "Wir haben das Herzstück unserer Mannschaft wie geplant zusammenhalten können. Unsere Neuzugänge müssten die Qualität insgesamt steigern. Mein Ziel ist es, die spielerische Klasse, vor allem was den Aufbau aus der Abwehr angeht, und das Powerplay zu verbessern. Und ich möchte in der kommenden Saison den ein oder anderen Tabellenplatz nach oben klettern." Dabei warnt Brittig aber auch vor überzogenen Erwartungen. "Es wäre fatal, zu denken, dass die dann neu formierte Mannschaft quasi automatisch vorne mitspielen muss. Zunächst einmal müssen wir, wie in der abgelaufenen Saison, die Grundvoraussetzungen schaffen, die Mannschaft körperlich top fit kriegen und ein Team kreieren. Dann werden wir Schritt für Schritt weiter sehen. Individuelle Qualität alleine reicht jedenfalls nicht."

Was die Planungen für die kommende Spielzeit angeht, schwebt Brittig auch vor, von Beginn an mit vier Sturmreihen zu spielen. "Ich will die Anteile insgesamt mehr verteilen, besonders im Unterzahlspiel."

Nachdem mit Verteidiger Andreas Geipel (Landshut, siehe auch neben stehenden Bericht) der erste Neuzugang nun auch offiziell vom SC Bietigheim-Bissingen bestätigt wurde, zudem Torhüter Sinisa Martinovic (Crimmitschau), die aus der DEL kommenden Verteidiger Doug Andress (Krefeld Pinguine) und Stephan Robitaille (Hannover Scorpions) und Stürmer Greg Schmidt (Straubing Tigers) als sicher gelten, haben die Steelers mit Andrej Kaufmann vom Ligarivalen Tower Stars Ravensburg scheinbar auch einen interessanten Stürmer mit deutschem Pass an der Angel.

Fehlt also noch ein deutscher Stürmer und ein ausländischer. In letzterer Angelegenheit ist Christian Brittig diese Woche in Sachen Spielerbeobachtung unterwegs.
VON ANDREAS KLEINERT

Quelle. BZ
steelyute
Administrator
 
Beiträge: 629
Registriert: 30.04.2006, 12:41

Re: Bietigheimer Zeitung vom 02.04.08

Beitragvon steelyute » 02.04.2008, 08:50

Bietigheim-Bissingen, 02. APRIL 2008

Steelers-Nachwuchs feiert Meisterschaft

Kleinschüler A holen mit großem Vorsprung Titel in der EBW-Liga Gruppe A


Bild
Freuen sich über die Meisterschaft in der EBW-Liga Gruppe A. Die Kleinschüler A des SC Bietigheim-Bissingen. Hinten von links: Trainer Wladimir Klöckner, Lars Heintz, Justin Held, Carlo Wittor, Mike Weigandt, Robin Feist, Dominik Zentgraf, Dennis Renz, Fabian Dolezel. Mittlere Reihe von links: Marcel Göttfert, Fabian Peitzka, Lukjan Zerr, Phlipp Pulst. Vordere Reihe von links: Sebastian Heffner, Ben Huber, Tim Heffner, Lucas Dumont, Steven Olik, Viktor Laveuve. Foto: Privat



Erfolg für den Nachwuchs des Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen. Die Kleinschüler A der Steelers haben mit großem Vorsprung die Meisterschaft in der EBW-Liga Gruppe A geholt. Vergangenen Donnerstag und Samstag gewannen sie ihre letzten beiden Saisonspiele bei Schlusslicht Freiburg mit 19:0 und zuhause gegen Bad Nauheim nach 0:4-Rückstand noch mit 9:6. Die SC-Tore im letzten Spiel schossen Philipp Pulst (2), Mike Weigandt (2), Lucas Dumont (3), Marcel Göttfert, Tim Heffner. Damit hat Bietigheim die Runde nach 28 Spielen mit 81 Punkten und 196:46 Toren abgeschlossen. Dahinter folgen die Young Lions Frankfurt mit 52 Punkten (haben noch zwei Spiele) und der EV Ravensburg mit 47 (noch vier Spiele). Insgesamt spielen acht Mannschaften in dieser Liga. sul
Quelle: BZ
steelyute
Administrator
 
Beiträge: 629
Registriert: 30.04.2006, 12:41


TAGS

Zurück zu Pressespiegel

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron