Bietigheimer Zeitung vom 03.03.08




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Bietigheimer Zeitung vom 03.03.08

Beitragvon steelyute » 01.03.2008, 07:48

Bietigheim-Bissingen, 01. MÄRZ 2008

Jung beendet Zitterpartie

Steelers gewinnen bei den Lausitzer Füchsen mit 5:3 (1:0, 2:0, 2:3)

Nach vier Niederlagen in Folge feierten die Steelers mit dem 5:3 bei den Lausitzer Füchsen gestern wieder einen Sieg in der 2. Bundesliga. Morgen können die Steelers den Play-off-Einzug perfekt machen.

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Alexander Serikow (links, hier gegen den Essener Torhüter Jochen Reimer) traf gestern in Weißwasser für die Steelers zum 1:0 und zum 3:0. Am Ende wurde es nochmals eng. Foto: Jens Christ



Mit großem Kampfgeist versuchten die Lausitzer Füchse vor 1900 Zuschauern in Weißwasser gegen die Steelers aus Bietigheim Punkte für den Ligaerhalt zu holen. Nach einem 0:3-Rückstand waren sie nahe dran, am Ende hatten sich aber die technisch und spielerisch deutlich besseren Gäste durchgesetzt. Den Sieg hatten die Bietigheimer auch ihrem überragenden Torhüter Koslow zu verdanken.

Bei den Steelers nahm Stürmer Rod Hinks den durch Kesas Sperre frei gewordenen Kontingentplatz ein und bedankte sich für seinen Einsatz mit dem Treffer zum 2:0 in der 24. Minute, als er den Puck aus der Distanz im Netz versenkte. Die Steelers in Führung gebracht hatte Alexander Serikow in der 16. Minute. Bis dahin hatten die Lausitzer Füchse mehr Spielanteile, konnten sich gegen die sichere Defensive der Gäste nicht entscheidend durchsetzen. Was dennoch durchkam, meisterte Patrick Koslow, an dem Fitzpatrick und Szabo in aussichtsreicher Position scheiterten.

Serikow gelang aus dem Powerplay heraus in der 26. Minute auch das 3:0. Zwischen der 32. und 37. Minute kassierten die Steelers drei Zeitstrafen in Folge, hielten aber glänzend dagegen. Neben dem Sieg, dem ersten nach vier Niederlagen in Folge, waren es gestern auch zuletzt vermisste Komponenten wie Laufbereitschaft, Einsatzwillen und Teamgeist, die zu den drei Punkten geführt haben. Aus einem Powerplay heraus gelang Carsten Gosdeck der Anschlusstreffer (42.). Steelers-Verteidiger Danny Grover war gerade mal eine Sekunde zuvor von der Strafbank zurückgekehrt. Als Grover kurz darauf erneut von Schiedsrichter Aumüller vom Eis geschickt wurde, schlug Gosdeck in Überzahl erneut zu.

Die dritte Strafzeit gegen Grover innerhalb von sieben Minuten überstanden die Steelers ohne Gegentreffer - im Gegenteil: Dan Heilman gelang bei Unterzahl das 2:4. Nach dem 3:4 durch Chanse Fitzpatrick (55.) wurde es nochmals eng, Florian Jung sorgte mit einem Emty-Net-Goal 40 Sekunden vor Schluss für das 5:3 und die Entscheidung.

Morgen (18.30 Uhr) gastieren die Crimmitschauer Eispiraten in Bietigheim (siehe auch nebenstehenden Bericht). Mit einem Sieg wäre der Einzug der Steelers in die Play-offs perfekt und ihnen zumindest Platz sieben sicher.
VON CLAUS PFITZER

Quelle: Bietigheimer Zeitung
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von Anzeige » 01.03.2008, 07:48

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Re: Bietigheimer Zeitung vom 03.03.08

Beitragvon steelyute » 01.03.2008, 07:54

Bietigheim-Bissingen, 01. MÄRZ 2008

Die Eispiraten können noch Play-offs entern
Für den schwedischen Trainer Gunnar Leidborg, der morgen mit seinen Eispiraten aus Crimmitschau bei den Steelers in der Bietigheimer Eisarena zu Gast ist (Spielbeginn 18.30 Uhr), wäre die Play-Off-Teilnahme in der Zweiten Liga "ein willkommener Zusatz." Im Vordergrund steht für ihn der Ligaerhalt auf direktem Weg mit den Rängen neun oder zehn am Ende der Hauptrunde. "Für uns geht es in erster Linie um den Klassenerhalt, deshalb schaue ich eher auf den Abstand zu den Play-Down-Plätzen", so Leidborg, dessen Blick auf die Tabelle nach dem gestrigen 1:2 gegen Essen sechs Punkte auf Rang elf ausmacht. Chancen auf Platz acht auch in der Abschlusstabelle und damit die Play-Off-Viertelfinalspiele gegen die Kassel Huskies sieht er durchaus, nachdem er die Mannschaft aus dem Tabellenkeller geführt hat: "Das haben wir selbst in der Hand, ich denke, unser Spiel gegen Ravensburg könnte die Entscheidung bringen."

Froh ist Gunnar Leidborg, dass nach einigen Neuzugängen im Kader eine echte Konkurrenzsituation herrscht: "Das hatten wir vorher nicht." Einer der Neuen ist Patrick Grandmaitre, der die Steelers Ende Januar Hals über Kopf in Richtung Crimmitschau verlassen hat und bei den Eispiraten zusammen mit Christian Grosch, einem weiteren ehemaligen Steelers-Crack, im ersten Sturm spielt. Mit 108 Toren haben die Eispiraten die mit Abstand wenigsten im 14-er-Feld erzielt, haben bislang nicht mal drei Treffer pro Spiel hinbekommen und damit den schwächsten Sturm. Dafür sind die 130 Gegentreffer ein ordentlicher Wert. Großen Anteil daran hat der sehr gute Torhüter Sinisa Martinovic, der auch schon das Tor der Steelers gehütet hat. Ebenso wie die Bietigheimer, haben auch die Crimmitschauer keine herausragenden Torjäger oder Topscorer, unter den ersten 30 der Liga taucht kein Spieler der beiden Clubs auf. cp


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