EISHOCKEY / HEUTE NACHHOLSPIEL IN DER ZWEITEN BUNDESLIGA: STEELERS ERWARTEN EISBÄREN REGENSBURG
Starker kanadisch-finnischer Sturm
Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten, der um den Ligaerhalt kämpft
Vor der Spielpause am kommenden Wochenende steht den Bietigheimer Steelers heute noch eine Pflichtaufgabe im Nachholspiel gegen den Tabellenletzten Regensburg bevor. Um 20.00 Uhr wird in der Ellental-Eisarena die Partie gegen die Eisbären angepfiffen.

Steelers-Neuzugang Rod Hinks (links), der hier am Essener Torhüter Jochen Reimer scheitert, bekam den dritten Treffer bei der 3:4-Niederlage gutgeschrieben, weil er den von Hagelberg abgefeuerten Puck noch abfälschte. FOTO: JENS CHRIST
Arg erfolgreich waren die Steelers auf dem Eis zuletzt nicht, aus den letzten vier Partien holten sie vier Punkte, haben ihren Play-Off-Startplatz aber dennoch so gut wie sicher. Noch bestehende leichte Zweifel könnten sie heute mit einem Heimsieg gegen die Eisbären Regensburg weiter beseitigen. Die Regensburger belegen zwar den letzten Tabellenplatz, haben aber noch Chancen, sogar den Einzug in die Play-Offs zu schaffen. Wichtiger ist zunächst, mindestens Rang zehn zu erreichen, der nach einer katastrophal verlaufenen Saison den direkten Ligaerhalt bedeuten würde. Der Trainerwechsel von Wayne Hynes zu Igor Pavlov hat nicht viel bewirkt. Im Kellerduell am Freitag hatten die Eisbären mit dem 3:1 gegen Bremerhaven mal wieder ein Erfolgserlebnis, dem folgte am Sonntag eine 3:7-Schlappe in Ravensburg.
Die Steelers sind nach den personellen Umstrukturierungen noch in einer Findungsphase. Ganz gut geklappt hat am Sonntag bei der etwas unglücklichen 3:4-Niederlage gegen Essen, als die Steelers den vierten Gegentreffer in Überzahl kassierten und Schweiger danach einen Penalty vergab, das Zusammenspiel in der Sturmreihe mit dem Finnen Jakko Hagelberg und den beiden Kandiern Steve Wishburn und Rod Hinks. Hagelberg erzielte beim 2:1 mal wieder ein Tor, auch Rod Hinks durfte jubeln. Der 34-Jährige bekam hinterher den Treffer zum 3:3-Ausgleich gutgeschrieben, weil er den Puck nach dem Schuss von Hagelberg noch abgfälscht hatte.
VON CLAUS PFITZER
Quelle: Bietigheimer Zeitung

