Gegen Straßburg und Dornbirn fallen Smazal, Geipel und Serikow aus
Letzte Testspiele für die Steelers. Heute (20.00 Uhr) kommt der französische Erstligist Etoile Noire Straßbourg, am Sonntag (18.30 Uhr) der österreichische Zweitliga-Meister EC-Trend Bull Dogs Dornbirn.

Alexander Serikow (Mitte, hier gegen Kassel) wird den Steelers in den beiden letzten Testspielen fehlen. Dafür wird Dominik Hammer in der ersten Reihe und an der Seite von Justin Kelly (re.) und Brent Walton (hinten) spielen. Foto: Jens Christ
Wenn Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen in der heimischen Ellental-Eisarena heute und am Sonntag seine letzten Vorbereitungsspiele absolviert, sind zwar kaum derart hochklassige und vor allem dramatische Partien wie zuletzt im Pokal gegen die DEL-Teams aus Frankfurt und Kassel zu erwarten. Aber die Aufgabenstellung muss erst einmal gelöst werden, zumal mit Andreas Geipel und Heiko Smazal zwei der Top-Verteidiger verletzungsbedingt ausfallen. Geipels Verletzung an der rechten Hand - hier hatte er einmal einen Kahnbeinbruch - hat sich immerhin zum Glück nicht als gar so schwerwiegend herausgestellt, bis kommenden Dienstag wird aber nicht mit dem Schläger arbeiten. Smazal fällt nach Mittelhandbruch bekanntermaßen mehrere Wochen aus. Ebenfalls nicht spielen wird am Wochenende auch Stürmer Alexander Serikow (Adduktoren), der bisher einen starken Eindruck hinterlassen hat. "Nur gut, dass wir dank der guten Zusammenarbeit mit Orthema, die unsere verletzten Spieler betreuen und sie mit Spezial-Schienen und ähnlichem versorgen, diese verletzten Spieler dadurch schnell wieder aufs Eis bringen. Ein großer Vorteil", sagt SC-Trainer Christian Brittig.
"Wir werden gegen Straßbourg und Dornbirn sicher mehr Scheibenbesitz haben als in den Pokalspielen, werden mehr im Angriff sein. Es wird darauf ankommen, sich im gegnerischen Drittel festzubeißen und durchzusetzen, nach hinten aber genau so konzentriert zu agieren. Sonst kriegen wir einen Konter nach dem anderen", lautet die Vorgabe vom Steelers-Trainer für die letzten zwei Testspiele.
Bedingt durch die Ausfälle werden die Sturmreihen wie folgt aussehen: Kelly/Walton/Hammer - Schmidt/Kaufmann/Degn - Jung/geisberger/Noe - Heilmann/Rene Schoofs/Seyller, hier wird zudem Beck dabei sein. Die Verteidiger-Paare sind: Andress/Wrobel, Robitaille/Neumann, Pascal Schoofs/Dotzler.
Mit blick auf das erste Punktspiel am nächsten Freitag bei Aufsteiger Dresdner Eislöwen erwartet SC-Sportdirektor Michael Komma eine ganz heiße und enge Angelegenheit. "Dresden ist Aufsteiger, und Aufsteiger sind vor allem zum Saisonstart auswärts ganz schwer zu spielen. Da herrscht Riesen-Euphorie, die Halle wird voll sein. Ich glaube nicht, das wir da deutlich gewinnen werden, aber gewinnen wollen wir jedenfalls."
Im ersten Heimspiel kommt es dann zum Duell mit dem EHC München. Und da haben die Steelers aus der vergangenen Saison noch ein dickes Hühnchen zu rupfen. Obwohl zwei Mal das bessere Team, mit den klar besseren Chancen, gab es zwei Heimniederlagen (1:3, 0:1) gegen die Puckjäger aus der bayerischen Hauptstadt. In München verlor der SC Spiel eins mit 1:2 n.P., gewann Partie zwei mit 2:1 n.V. Also alle vier Spiele knappe Angelegenheiten, die in der Summe deutlich zu Ungunsten der Steelers ausgingen.
VON ANDREAS KLEINERT
Quelle: http://www.bietigheimer-zeitung.de




