In ihrem letzten Testspiel haben die Steelers gestern den österreichischen Zweitliga-Meister EC-Trend Bull Dogs Dornbirn mit 7:0 vom Eis gefegt.

Steelers-Stürmer Gregory Schmidt (Mitte) erzielt hier das 1:0 im gestrigen Test gegen Dornbirn. Am Ende hatte Schmidt drei Tore erzielt. Foto: Avanti
Am vergangnen Freitag feierte der SC Bietigheim-Bissingen mit vorletzten Testspiel gegen Straßburg einen 3:0-Sieg und somit KeeperPatrick Koslow einen Shut out. Gestern kam nun auch Sinisa Martinovic zu einem derartigen Erfolgserlebnis, er hielt seinen Kasten gegen Dornbrin sauber. Dabei hatte er allerdings auch nicht allzu viel zu halten, zu schwach war der österreichische Meister der Nationaliga, die die zweite Liga in Österreich stellt.
Die Steelers mussten gestern mit Heiko Smazal (Mittelhandbruch), Andreas Geipel (Hand verletzt), Alexander Serikow (Adduktoren) und Brent Walton, der sich am Freitag einen Pferdekuss eingehandelt hatte, gleich auf vier ihrer Akteure verzichten. Dafür bekamen die Youngster sehr viel Eiszeit und nutzten diese großteils auch gut. Die Sturmreihen warenbedingt durch die Ausfälle ziemlich durcheinandergewirbelt. In Reihe eins spielten Kelly/Kaufmann/Hammer, in Reihe zwei Schmidt/Degn/Geisberger, in Reihe drei Seyller/Heilman/Rene Schoofs und in Reihe vier Beck/Noe/Jung. Die Verteidigerpaare waren wie am Freitag Andress/Wrobel, Robitaille/Neumann und Dotzler/Pascal Schoofs.
Aufs Tempo drückten die Steelers vor allem im ersten Abschnitt, der körperliche Einsatz hielt sich auf beiden Seiten insgesamt in Grenzen. Bereits nach 3:10 Minuten erzielte Schmidt auf Zuspiel von Degn und bei Überzahl SC das 1:0 für die Gastgeber. Apropos Überzahl. Schiedsrichter Marcus Brill verhängte in dieser überaus fairen Partie neun Zwei-Minutenstrafen gegen die Österreicher und vier gegen den SC. Die Gäste konnte allerdings auch in Überzahl nichts bewirken. Die Steelers waren vier Mal im Powerplay erfolgreich. Neben dem 1:0 waren dies das 4:0 und 5:0 durch Schmidt (28:34, 30:27) und 7:0 durch Robitaille (59:26). Das 2:0 erzielte Viktor Beck nach gutem Zuspiel von Jung (9:26), das 3:0 Dan Heilman (18:55) per Abstauber, nachdem ein Schuss von Degn an die Latte gegangen war. Das 6:0 markierte Andrej Kaufmann (52:26), dem dieser Treffer sichtlich gut tat.
Mit der Partie gegen Dornbirn haben die Steelers eine sehr erfolgreiche Vorbereitung beendet, deren Höhepunkte zweifelsfrei die Pokalspiele waren und die Appetit auf die anstehende Spielzeit gemacht hat.
VON ANDREAS KLEINERT
Quelle: http://www.bietigheimer-zeitung.de


