Test für die Play-offs
Steelers verlieren beim EV Landshut mit 1:2 (0:0, 1:0, 1:1)
Am drittletzten Spieltag in der Hauptrunde der zweiten Eishockey-Bundesliga unterlagen die Steelers beim EV Landshut mit 1:2.

Steelers-Stürmer Dan Heilman (gelber Helm) stürzt vor dem Landshuter Tor über Anton Pommersberger, hinten lauert Cannibals-Torhüter Martin Cinibulk. Diese Duelle könnte es auch bald in den Play-offs geben. Foto: Gerleitner
Im Play-off-Test beim möglichen Viertelfinalgegner EV Landshut schnitten die Steelers gestern Abend ganz gut ab, verloren nach sehr ausgeglichen verlaufenen 60 Minuten knapp mit 1:2. Durch den Sieg haben sich die Landshuter Cannibals Platz zwei gesichert. Sollten die Steelers ihren siebten Platz behaupten können, treffen die beiden Teams im Play-off-Viertelfinale noch mehrfach aufeinander. Den Steelers droht allerdings noch der Verlust von Platz sieben, denn der Abstand zum Achten Crimmitschau beträgt nur noch drei Punkte.
Ganz so platt wie es nach der Heimpleite vom Freitag gegen Bremerhaven den Eindruck hatte, waren die Bietigheimer Cracks gestern dann doch nicht. Trainer Christian Brittig setzte weitgehend auf vier Sturmreihen. Vom Ausländerkontingent fehlten Teemu Kesa und Rod Hinks, dafür waren Donny Grover und Steve Washburn dabei.
Im ersten Drittel hatten die Steelers die besseren Chancen, aber Rene Schoofs (4.) und Martin Schweiger (8./9.) brachten den Puck nicht an EVL-Torhüter Cinibulk vorbei ins Tor. In Überzahl gingen die Landshuter durch Oswald in der 30. Minute in Führung, auf der Strafbank saß Washburn.
In der Schlussphase des zweiten Drittels verhinderte Torhüter Patrick Koslow mehrfach das 2:0. Nach 100 Sekunden im dritten Drittel gelang Alexandre Jacques der verdiente Ausgleich für die kampfstarken, diszipliniert und mit viel Moral auftretenden Gäste. Die spannende Partie, in der Schiedsrichter Vogl im letzten Drittel auf Zeitstrafen verzichtete (zuvor hatten die Bietigheimer fünf, die Landshuter vier kassiert), entschied Rich Bronilla mit seinem Treffer in der 57. Minute.
Die Steelers empfangen im letzten Hauptrunden-Heimspiel am Freitag die Heilbronner Falken, am Sonntag sind sie in Regensburg zu Gast.
VON CLAUS PFITZER
Quelle: BZ

