Bietigheimer Zeitung vom 14.03.08




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Bietigheimer Zeitung vom 14.03.08

Beitragvon steelyute » 14.03.2008, 10:16

Bietigheim-Bissingen, 14. MÄRZ 2008

Zwei Negativserien stoppen

Steelers empfangen heute im vorletzten Rundenspiel Heilbronner Falken

Im vorletzten Spiel der Doppelrunde der 2. Eishockey Bundesliga kommt es heute (20.00 Uhr) im Ellental noch einmal zu einem heißen Tanz. Die Steelers erwarten die Falken des Heilbronner EC zum Derby.

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    In allen bisherigen drei Spielen gegen Heilbronn fanden
die Steelers (rechts Kelly, links Jacques, hier beim 1:2 n.V. im Heimspiel) in Falken-Keeper Danny aus den Birken ihren Meister. Heute hütet Markus Rohde das HEC-Tor. Foto: Avanti



Im Grunde könnte es sowohl der SC Bietigheim-Bissingen als auch der Heilbronner EC heute locker angehen lassen. Die Play-off-Teilnahme haben beide Teams sicher. Es geht lediglich noch um die Endplatzierung. Für die derzeit auf Platz sieben stehenden Steelers (74 Punkte) kann es dabei nicht mehr besser werden, sie könnten allerdings noch auf acht abrutschen und müssten dann gegen den Top-Favoriten Kassel Huskies ran. Allerdings wollen die Steelers heute gleich zwei Negativserien mit einer Klappe beenden. Zum einen gabs zuletzt vier Heimniederlagen in Folge, zum anderen wurden alle bisherigen drei Saison-Partien gegen Heilbronn verloren.

Die Falken, momentan Dritter (89) und mit fünf Siegen in Serie, haben Heimrecht in Runde eins bereits sicher, die Frage ist nur, starten sie von Platz drei oder vier. Dabei wollen die Heilbronner, die eine starke Runde gespielt haben, nun unter allen Umständen Platz drei halten. Um in einem möglichen Halbfinale Kassel aus dem Weg zu gehen. Somit steht für die Falken heute doch einiges auf dem Spiel.

Beim SC Bietigheim-Bissingen sieht dies ein klein wenig anders aus. Der große Druck ist weg, aber völlig unbeschwert gehts dennoch nicht. Vier Heimspiele in Folge verloren und noch kein Sieg in dieser Runde gegen Heilbronn.

Warum es in letzter Zeit insgesamt nicht mehr rund lief, ist hinlänglich bekannt. Nach der 0:4-Heimpleite vergangenen Freitag gegen Bremerhaven reagierte Trainer Christian Brittig und stellte fürs Sonntagspiel in Landshut auf vier Reihen um. Die Steelers boten eine gute Leistung und hätten bei der 1:2-Niederlage durchaus einen Punkt verdient gehabt.

"Auch, wenn ich auf vier Reihen umgestellt habe, ich war insgesamt dennoch sehr positiv über den Auftritt meiner Jungs überrascht. Die Mannschaft hat sich gut erholt gezeigt und taktisch prima agiert", erklärt Steelers-Trainer Christian Brittig. Und er fügt hinzu: "Eines ist doch klar. Was sich der Körper antrainiert hat, geht nicht von heute auf morgen verloren. Aber wenn der Akku leer ist, muss eben wieder aufgefüllt werden. Und genau das ist bis zu den Play-offs meine Hauptaufgabe."

Dennoch ist sich Brittig auch bewusst, dass die Steelers-Fans speziell gegen Heilbronn einiges von ihrem Team erwarten. Zumal es bisher drei Niederlagen gegen die Falken gab. "Die Sache ist doch ganz einfach. Wir haben unser Saisonziel erreicht, können also befreit aufspielen. Und wir können uns mit einem guten Spiel gegen Heilbronn rechtzeitig vor den Play-offs noch neues Selbstvertrauen holen und unseren Fans zeigen, dass mit uns noch zu rechnen ist."

Dabei wird Brittig erneut mit vier Angriffsreihen spielen. Als da wären Jacques/Kelly/Serikow, Washburn/Hagelberg/Schweiger, Heilman/Beck/Hart und Jung/Seyller/Schoofs. Bei den Verteidigern wird Strafbankkönig Teemu Kesa, der mit insgesamt 186 Strafminuten und großem Abstand die Liga in dieser Hinscht anführt, wie in Landshut, nicht nominiert. Es werden Grover/Wrobel, Kathan/Smazal und Dotzler/Neumann spielen. Im Tor wird erneut Patrick Koslow stehen, der zuletzt in Landshut ein ganz starkes Spiel machte.

Im letzten Spiel der Doppelrunde gastiert der SC am kommenden Sonntag bei den Regensburger Eisbären, die nach einer schwachen Saison nun immerhin drauf und dran sind, die Klasse auf direktem Weg zu halten und die Play-downs zu vermeiden. Ab kommenden Donnerstag werden die Steelers dann in den Play-offs alles geben, damit sich entweder die Landshut Cannibals oder die Kassel Huskies an ihnen die Zähne ausbeißen.
VON ANDREAS KLEINERT

Quelle: BZ
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von Anzeige » 14.03.2008, 10:16

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Re: Bietigheimer Zeitung vom 14.03.08

Beitragvon steelyute » 14.03.2008, 10:18

Bietigheim-Bissingen, 14. MÄRZ 2008

Krupp froh über Wolf und Ancicka Eishockey-Bundestrainer lobt ehemalige Steelers-Cracks

Am 25. April absolviert die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in der Bietigheimer Eishalle im Ellental ein Testländerspiel gegen Dänemark. Bundestrainer Uwe Krupp war gestern schon kurz da.

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Auf Tour zu den Austragungsorten der fünf Testländerspiele der deutschen Nationalmannschaft vor der Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai in Kanada: Bundestrainer Uwe Krupp. Foto: Martin Kalb



"Das ist eine positive Sache für die Vereine und die Fans, dass sich die Nationalmannschaft auch an Standorten zeigt, an denen nicht DEL gespielt wird. Ich begrüße das." Für den deutschen Bundestrainer Uwe Krupp sind solche Worte keineswegs nur als Kompliment an den jeweiligen Gastgeber zu verstehen. Der große Mann mit der so erfolgreichen Spielervergangenheit in der NHL, der weltbesten Eishockey-Liga in Nordamerika, meint das auch so. Diesen Eindruck vermittelte der 42-jährige gebürtige Kölner, der 20 Jahre in den USA gelebt und dort nach wie vor seinen Hauptwohnsitz hat, gestern, als er bei seiner Promotiontour durch die Republik in der Eishalle im Ellental Station gemacht hat und in lockerer Runde Medienvertretern Rede und Antwort stand. Lästig sind dem überaus aufgeschlossenen Bundestrainer, der seit 2005 im Amt ist, solche Auftritte keineswegs. Die Aktion des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) im Hinblick auf die fünf Testländerspiele im April in Crimmitschau, Dresden, München, Regensburg und in Bietigheim-Bissingen meisterte Oliver Mayer, der Pressesprecher des SC Bietigheim-Bissingen als einziger (!) offizieller Vertreter der Steelers im Doppelpass mit Krupp souverän.

Mit Martin Ancicka und Michael Wolf zählen zwei Spieler zum Nationalkader, die einst bei den Steelers gespielt haben. Uwe Krupp ist froh, dass er sie hat: "Michael Wolf spielt eine Traumsaison, ist unabhängig vom Pass einer der besten Spieler in der DEL überhaupt", lobt Krupp seinen Stürmer. "Martin Ancicka macht einen guten Job, hat eine wichtige Funktion im Powerplay, übernimmt Verantwortung. Er ist unser Quaterback", schätzt der Bundestrainer die Qualitäten des Verteidigers, der seit zwei Jahren für Deutschland spielen darf.

Für Uwe Krupp ist das Länderspiel gegen Dänemark in Bietigheim, das letzte vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft nach Kanada am 27. April, ein "sehr wichtiges Testspiel, weil Dänemark ein ähnlicher Gegner ist wie Norwegen. Da müssen wir einen Weg finden, um zu gewinnen." Norwegen ist neben der Slowakei und Finnland Gruppengegner der deutschen Mannschaft bei der WM. Im Gegensatz zu den Spielen vorher wird Uwe Krupp in Bietigheim weitgehend seinen WM-Kader dabei haben, fehlen könnte der eine oder andere Spieler der Play-off-Finalisten, die eventuell bis zum 22. April um die deutsche Meisterschaft spielen werden. Und natürlich sind auch die sieben für die deutsche Nationalmannschaft infrage kommenden NHL-Spieler nicht dabei. "Mit denen kann ich nicht planen. Die sind am Ende einer NHL-Saison fertig. Aber klar, mit Marco Sturm oder Jochen Hecht sind wir stärker als ohne sie ", hegt Krupp schon Hoffnung, dass er auf den einen oder anderen zurückgreifen kann, verlassen will er sich darauf aber nicht. Das kann er sich auf die DEL-Cracks: "Die Jungs, die hier sind, könnens auch!"

Vor dem Länderspiel absolviert Uwe Krupp auf Bietigheimer Eis einige Trainingseinheiten, Zuschauer sind willkommen: "Im Eishockey gibt es keine Geheimnisse 60 mal 30 - da gilt es."

Von den 3350 beim Länderspiel zur Verfügung stehenden Karten sind bislang 1700 verkauft, Sitzplätze sind alle belegt, Stehplätze gibt es noch genügend.
VON CLAUS PFITZER

Quelle: BZ
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Re: Bietigheimer Zeitung vom 14.03.08

Beitragvon steelyute » 14.03.2008, 10:19

ARTIKEL VOM 14. MÄRZ 2008

EISHOCKEY-NOTIZEN

Noch einer aus der DEL

Nach Stürmer Gregory Schmidt (Straubing) und Verteidiger Stephane Robitaille (Hannover) kommt mit dem Defensivspieler Doug Andress (Krefeld) offenbar ein weiterer Spieler aus der DEL zu den Steelers nach Bietigheim-Bissingen. Die haben die Wechsel aber noch nicht bestätigt. Das trifft auch auf die Verpflichtung von Torhüter Sinisa Martinovic zu, der bei den Eispiraten Crimmitschau seinen Vertrag nicht verlängern wird und vor einer Rückkehr ins Ellental steht.

Viele Neue bei Wild Wings

Auch der Steelers-Zweitligakonkurrent Schwenningen hat die zahlreichen Personalien noch nicht bestätigt, die mittlerweile kein Geheimnis mehr sind und die sich sehen lassen können. Ganz offensichtlich steht der Kader vor einem gewaltigen Umbruch. Klar ist, dass das Sturmduo Dusan Frosch und Dustin Whitecotton die Wild Wings in Richtung Mannheim verlassen werden, auch Verteidiger Lukas Slavetinsky zieht es wohl in die DEL.

Als Neuzugänge stehen angeblich bislang mit Peter Kathan (Steelers), Dean Beuker, Rainer Sochan (beide Essen), Bastian Steingroß (Bremerhaven), Michael Schutte (Heilbronn) und Guy Lehoux (Kassel) sechs Spieler von Zweitliga-Konkurrenten fest. Obwohl bei den Moskitos in Essen vertraglich noch bis 2010 gebunden, soll Trainer Jari Pasanen in Schwenningen Greg Prouden zur neuen Saison ablösen.

Svetlov als Nothelfer

Der so fürchterlich abgestürzte und mittlerweile auf dem letzten Tabellenplatz angekommene EV Landsberg, der bis November als sicherer Play-Off-Kandidat galt, ehe zahlreiche Spieler und Trainer Larry Mitchell den finanziell angeschlagenen Zweitligisten verließen, hat dieser Tage mit Sergej Svetlov erneut einen neuen Trainer verpflichtet. Svetlov soll die Landsberger in den letzten Hauptrundenspielen auf die Play-downs vorbereiten und sie dort zum Klassenerhalt führen.

Svetlos löst Fred Ledlin ab, der in 19 Spielen nur einen einzigen Zwei-Punkte-Sieg feiern durfte: Das 2:1 nach Verlängerung gegen die Steelers. Alle anderen Partien unter Ledlin hat der EVL verloren.
Quelle: BZ
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