Bislang geringes Interesse an Steelers
Dauerkartenvorverkauf läuft schleppend
In die Saison 2008/09 gehen die Steelers mit einem erheblich verstärkten Kader. Das wirkt sich bislang nicht auf den Dauerkartenvorverkauf aus.
Bei den Steelers herrscht Ruhe, sieht man einmal von den längst bekannten Rücktrittsabsichten von SC-Präsident Eduard Fehr und der bevorstehenden, aber noch nicht terminierten Hauptversammlung ab, auf der Fehr seinen Schritt vollziehen will. Sportdirektor Michael Komma und Trainer Christian Brittig haben einen Kader zusammengestellt, den die Konkurrenz aus der Zweiten Eishockey-Bundesliga zum engsten Favoritenkreis zählt. "Uns ist es bei allen Schlüsselpositionen gelungen, unsere Wunschspieler an uns zu binden", freut sich Michael Komma über die erfolgreiche Arbeit, die sich vor allem im Offensivbereich, in der vergangenen Saison eher der Schwachpunkt, niederschlagen soll.
Die gute Arbeit bei der Kaderbildung wird bislang bei den Fans offensichtlich noch nicht honoriert, denn der Dauerkartenvorverkauf für die neue Saison verläuft arg schleppend, trotz Vorzugspreise während einer Aktion, die noch bis zum 20. Juli gilt.
Volker Schnabel, Geschäftsführer der Steelers GmbH, bewertet die Zurückhaltung "als Ruhe vor dem Sturm, der hoffentlich noch kommt." Für Schnabel steht fest: "Das Produkt stimmt, im Aktionszeitraum können unsere Fans bares Geld sparen." Da die Kalkulation der Dauerkarten auf 26 Heimspiele basiert, die Liga jetzt aber nur mit 13 Mannschaften spielen wird und es nur 24 Heimspiele geben wird, haben die Steelers reagiert. "Die Dauerkartenbesitzer erhalten beim Kauf einer Karte für das Pokalwochenende die zweite gratis", so Volker Schnabel. Im Pokal sind immerhin zwei Heimspiele gegen Clubs aus der DEL garantiert. Alle Dauerkarten gelten nur für die Spiele der Hauptrunde mit einer Platzoption für die Play-offs.
Infos zu den Dauerkartenpreisen unter http://www.steelers.de
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de

