Bietigheimer Zeitung vom 17.04.08




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Bietigheimer Zeitung vom 17.04.08

Beitragvon Petra » 18.04.2008, 06:48

Dresdner Eislöwen und Tölzer Löwen zurück Zwei Aufsteiger in der 2. Eishockey- Liga

Die Spiele im Playoff-Finale der Zweiten Eishockey-Bundesliga sind im Gange, bereits entschieden ist der Abstieg aus, und der Aufstieg in die Liga.
Das erste Playoff-Finalspiel zwischen den Kassel Huskies und den Landshut Cannibals endete mit einer Überraschung, denn die Niederbayern, die im Viertelfinale die Steelers aus den Playoffs geworfen haben, gewannen in Hessen mit 1:0. Am morgigen Freitag findet in Landshut das zweite Spiel statt.

Geklärt ist der Auf- und der Abstieg aus der Zweiten Bundesliga. In die Oberliga absteigen müssen die Lausitzer Füchse und der EV Landshut, den Aufstieg und damit die sofortige Rückkehr nach einem Jahr Oberliga haben der EC Bad Tölz und die Dresdner Eislöwen geschafft. Die Tölzer Löwen setzten sich im Playoff-Halbfinale mit 4:0-Siegen (5:0, 6:3, 7;2, 6:4) überraschend deutlich gegen die Wölfe Freiburg durch, Die Dresdner benötigten fünf Spiele gegen den EV Füssen, gewannen 6:1, 5:4, 4:0 und 5:4 nach Verlängerung, verloren ein Spiel mit 3:5.

Dresden und Bad Tölz werden auch künftig in einer 14 Mannschaften umfassenden Zweiten Liga spielen. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Vertretern der Zweitligisten. Da die Einladung zu dieser Sitzung erst kurzfristig erfolgt war, pochten die Vertreter der Heilbronner Falken und der Steelers aus Bietigheim-Bissingen darauf, dass alle Abstimmungen, die am vergangenen Wochenende in München vorgenommen wurden, ungültig sind und bei einer weiteren Sitzung, die dann fristgerecht einberufen wird, wiederholt werden.

Ob es dann zu allzu großen Veränderungen kommen wird, ist zumindest fraglich. Klar scheint, dass die von einigen Zweitligisten gehegten Absichten, die Liga auf 16 Clubs zu erhöhen und die Hauptrunde mit einer regionalen Komponente zu spielen, vom Tisch sind.

Es soll allerdings ab der kommenden Saison analog zur DEL Pre-Playoffs geben, in denen sich die nach der Hauptrunde auf den Plätzen sechs bis zehn rangierenden Mannschaften im Modus "best oft three" für das Playoff-Viertelfinale qualifizieren. Bislang haben alle Teams bis Rang acht die Play-offs erreicht, für den Tabellenneunten und - zehnten war die Saison beendet. Auch soll es künftig zwei Playdown-Runden geben und damit nur noch einen Absteiger in die Oberliga. Diese Neuregelungen scheinen nur noch der offiziellen Bestätigung zu bedürfen. Etwas anders sieht es wohl bei der Aufstockung der Zahl der Ausländer aus. Die deutliche Mehrheit der Zweitligavertreter plädierte und votierte später für eine Aufstockung von fünf auf wieder sechs Kontingentspieler. Für Steelers-Sportdirektor Michael Komma ist der jetzige Zeitpunkt alles andere als geeignet "Wenn man eine Änderung für die kommende Saison einführen will, dann muss man das im Dezember machen und nicht mitten in der Planungsphase der Clubs. Damit bestraft man nur die Vereine, die mit ihrer Kaderplanung schon sehr weit sind."

Künftig soll es nicht mehr möglich sein, dass Förderlizenzspieler während der Playoffs sowohl für den DEL-CLub, als auch für den Zweit- oder Oberligist spielen dürfen. Spieler und Clubs sollen sich vor Play-off-Beginn entscheiden, für wen der Spieler aufläuft. Eine Änderung und Vereinfachung soll es auch im immer wieder kritisierten Lizenzierungsverfahren geben, in dem jeder Zweitligist eine Bürgschaft in Höhe von 150 000 Euro (im Einzelfall auch mehr) hinterlegt.

Über all die besprochenen und teilweise abgestimmten Vorschläge wird aber neu zu entscheiden sein.
VON CLAUS PFITZER

Quelle: http://www.bietigheimer-zeitung.de
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