Bietigheimer Zeitung vom 20.08.08




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Bietigheimer Zeitung vom 20.08.08

Beitragvon Petra » 20.08.2008, 07:49

Schmidt hofft auf eine Saison ohne Verletzungen

Zehn neue Spieler haben die Steelers für die kommende Saison verpflichtet, darunter den 32-jährigen Gregory Schmidt, der aus der DEL zurück in die Zweite Liga kommt. Wir stellen ihn vor.

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Das Steelers-Trikot mit der Nummer 72 passt: Gregory Schmidt hat alle drei Testspiele für die Steelers bestritten und dabei in einer Sturmreihe mit Kaspar Degn und Andrej Kaufmann gut harmoniert. Foto: Avanti

Auf den kommenden Dienstag freut sich Gregory Schmidt ganz besonders: Seine Ehefrau und die beiden Jungs, die die Sommerferien in der kanadischen Heimat verbracht haben, kommen zu ihm ins neue Domizil nach Bietigheim-Bissingen. "Daxon wird keine Probleme mit der Schule haben, er spricht und versteht gut Deutsch, war ja auch schon in Straubing, Dresden und in Weißwasser in der Schule", macht sich Greg Schmidt um seinen Zwölfjährigen keine Sorgen. Schwieriger könnte es am Anfang dagegen für den sechsjährigen Chayce werden, der in Bietigheim-Bissingen nach den Ferien eingeschult wird. Aber Vater Schmidt hofft, dass auch der Kleine sich bald wohlfühlt. An der Stadt solls nicht liegen, die findet Gregory Schmidt schön, zudem sei Stuttgart nicht weit.

"Wir haben eine junge, gute Mannschaft und einen guten Trainer", hat der schnelle Stürmer schnell festgestellt. "Der Trainer arbeitet sehr viel und sehr gut in der Praxis. Ich hoffe auf einen Platz unter den ersten vier." Gar nicht gut findet Gregory Schmidt, dass es keinen Aufstieg in die DEL geben wird: "Ich konnte das gar nicht glauben, als ich aus Kanada gekommen bin und es mir Mitspieler erzählt haben. Das war für mich überraschend. Aber ich bin Spieler und kann daran nichts ändern."

In der vergangenen Saison hat Schmidt in der DEL für die Straubing Tigers gespielt, war in 29 Spielen dabei, erzielte drei Tore und lieferte elf Torvorlagen. Alles viel zu wenig, wie Schmidt sagt. "Ich habe seit Ende November nicht mehr regelmäßig gespielt und ab Januar gar nicht mehr", erzählt er und deutet auf die linke Schulter.

Bei einem Check des Berliners Jens Baxmann erlitt er schlimme Verletzungen, musste mit Gehirnerschütterung, Rippenprellung und stark lädierter Schulter vom Eis direkt ins Krankenhaus gebracht werden. Zuvor schon hatte er sich einen Innenbandriss im Knie sowie eine starke Steißbeinprellung zugezogen. Dabei war ihm der Sprung von der Zweiten Liga in die DEL problemlos gelungen.

Für die kommende Saison wünscht er sich da nur eins: "Ich will von Verletzungen verschont bleiben und eine gute Runde spielen." Komplimente für seine starken Testspielauftritte vor allem gegen Heilbronn wehrt er bescheiden ab: "Ich kann noch besser, bislang bin ich doch nur gelaufen. Ich muss noch viel bessere Vorlagen als in Heilbronn spielen." Bislang ließ Steelers-Trainer Christian Brittig den 1,75 großen Torjäger mit Spielmacherqualitäten in einer Reihe mit den Neuzugängen Kaspar Degn und Andrej Kaufmann auflaufen. Mit Kaufmann hat Schmidt vor zwei Jahren schon bei den Dresdner Eislöwen zusammengespielt und fleißig Scorerpunkte gesammelt. Auch für die Lausitzer Füchse in Weißwasser und für Schweinfurt in der Oberliga war Schmidt in Deutschland schon am Puck. Sowohl mit den Lausitzer Füchsen aus Weißwasser, als auch mit dem Dresdner Eislöwen ist Schmidt von der Oberliga in die Zweite Liga aufgestiegen. In der Saison 2005/06 bildete er beim damaligen Aufsteiger Dresden zusammen mit dem künftig für Heilbronn spielenden Mikhael Nemirowsky und Andrej Kaufmann ein absolutes Toptrio, das die Liga mächtig aufgemischt hat. Schmidt gelangen in dieser Spielzeit 23 Tore und 32 Torvorlagen. Klar, dass er sich jetzt auf die erneute Zusammenarbeit mit Kaufmann freut. In der Saison 2006/07 erzielte Schmidt meist an der Seite von Daniel Menge und Martin Sekera 18 Tore und kam auf 36 Vorlagen. Am Abstieg der Eislöwen änderten diese Quoten allerdings nichts. Für Schmidt aber folgte der Aufstieg in die DEL, er wechselte zu den Straubing Tigers.

Bei den Steelers will er nun nach der vor allem wegen der Schulterverletzung ziemlich verkorksten Saison wieder auf Tore- und Punktejagd gehen. Gemeinsam mit Brent Walton soll Schmidt die Torquote des Bietigheimer Teams erhöhen, die Chancen effektiver verwerten. Um vollends fit zu werden, macht Schmidt nach jedem Training eigens Stabilisationsübungen für die Schulter.
VON CLAUS PFITZER

Quelle: http://www.bietigheimer-zeitung.de

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Das Steelers-Trikot mit der Nummer 72 passt: Gregory Schmidt hat alle drei Testspiele für die Steelers bestritten und dabei in einer Sturmreihe mit Kaspar Degn und Andrej Kaufmann gut harmoniert. Foto: Avanti


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Stürmer mit DEL-Erfahrung: Gregory Schmidt kam von den Straubing Tigers. Foto: Avanti
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