Bietigheimer Zeitung vom 22.03.08




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Bietigheimer Zeitung vom 22.03.08

Beitragvon Petra » 22.03.2008, 08:02

Super Start, bitteres Ende

Steelers verlieren 1. Play-off-Spiel in Landshut nach 2:0-Führung mit 2:3

Mächtig die Zähne gezeigt haben die Steelers vergangenen Donnerstag im ersten Play-off-Spiel der best of even Serie den Landshuter Cannibals, verloren am Ende nach 2:0-Führung noch mit 2:3. (2:1, 0:1, 0:1).

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Dotzler (links) und Kelly blocken den Landshuter Daffner, Steelers-Keeper Patrick Koslow sichert die Scheibe. Am Ende hatte Koslow aber einmal mehr das Nachsehen als sein Gegenüber Cinibulk. Foto: Georg Gerleigner

Doch das erste Viertelfinal-Match sollte den Steelers durchaus Mut machen. Über weite Strecken hielt der Doppelrunden-Siebte das Duell beim klar favorisierten Zweiten offen und schnupperte nach einer frühen 2:0-Führung durch Treffer von Rene Schoofs und Donny Grover sogar am von SC-Coach Christian Brittig angepeilten Auswärtssieg. Doch mit einer Energieleistung rissen die Landshuter das Ruder noch einmal herum. Dass ausgerechnet die EVL-Eigengewächse Andi Geipel (2) und Thomas Daffner die Treffer für die Niederbayern markierten, rundete ein emotionsgeladenes, umkämpftes Match aus Sicht der offiziell 2903 Zuschauer passend ab.

Die anfangs sehr nervös wirkenden Kannibalen erwischten einen ganz miesen Start. Rene Schoofs aus kurzer Distanz und Donny Grover, der aus zwei Metern abstaubte, sorgten bis zur 6. Minute für eine 2:0-Führung der Steelers. Allerdings war der zweite Treffer höchst umstritten. Die Landshuter reklamierten - wohl mit Recht - ein Schlittschuhtor. Doch Schiri Trainer ließ sich von den wilden Protesten der Hausherren nicht beeindrucken.

Die Hausherren rissen sich in der Folge jedoch am Riemen, und Andi Geipel verkürzte im Powerplay mit einem satten "Knaller" ins lange Eck auf 1:2 (11.). Die Steelers blieben, begünstigt durch Unsicherheit in der Landshuter Abwehr, auch in der Folge brandgefährlich. Goalie Martin Cinibulk hatte Riesendusel, dass Alexander Serikow und Max Seyller die Scheibe knapp am Kasten vorbeisetzten. Doch auch SC-Schlussmann Koslow war mit Fortuna im Bunde, als ein Distanzschuss von Günter Oswald vom Innenpfosten ins Feld zurückprallte.

Im Mittelabschnitt erarbeiteten sich die Landshuter deutliche optische Vorteile, doch zwingend wirkten die Aktionen zunächst nur selten. Erst als die Hausherren mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen, gelang der Ausgleich: Wieder fasste sich Andi Geipel von der blauen Linie ein Herz, und Patrick Koslow rutschte der verdeckte Schuss in den Kasten - 2:2 (31.). Danach verflachte die Partie, so dass beim Stand von 2:2 zum zweiten Mal die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten die Steelers ein Übergewicht und kamen durch Alexandre Jacques und Marcel Neumann auch zu guten Gelegenheiten. Der zu Beginn gewaltig wackelnde Martin Cinibulk war nun allerdings auf Zack. Trotzdem gefiel Andreas Brockmann die Spielweise seiner Truppe nicht. Der Landshuter Coach nahm seine Auszeit und schwor das Team neu ein. Und das sollte sich auszahlen. Peter Abstreiter verzog zwar nach einem Break noch knapp, doch in der 48. Minute schlugen die Dreihelmenstädter zu. Eine Bilderbuchkombination über Günter Oswald und Brandon Dietrich schloss Routinier Thomas Daffner, der völlig frei das leere Tor vor sich hatte, mit dem 3:2 ab.

In Folge waren die Cannibals dem 4:2 näher als die Steelers dem Ausgleich. Insofern ging der 3:2-Sieg der Gastgeber unterm Strich schon in Ordnung. Direkt nach der Schlusssirene lieferten sich Brandon Dietrich und Alexander Serikow noch ein Faustgefecht. Schiri Franz-Josef Trainer (TEV Miesbach) ließ in diesem Fall Gnade vor Recht ergehen und verhängte nur zehnminütige Disziplinarstrafen. Damit sind die beiden Stürmer auch am heutigen Karsamstag (18.30 Uhr) im Ellental einsatzberechtigt. Was die SC-Verantwortlichen hier allerdings mächtig in Aufregung versetzte, erklärt Steelers-Pressesprecher Oliver Mayer: "Nach Abpfiff des Spiels hat der Landshuter Verteidiger St. Croix beim Rauslaufen Alex Serikow von hinten mit dem Schläger in die Kniekehle geschlagen. Eine unsportliche Aktion, in der St. Croix eine Verletzung unseres Spielers wohl in Kauf genommen hat." Heute können sich die Steelers revanchieren, mit einem Sieg im Heimspiel die Serie ausgleichen. Am Ostermontag gehts erneut nach Landshut, am kommenden Mittwoch (20.00 Uhr) hat der SC zum zweiten Mal Heimrecht.
Johannes Viertlböck
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