Bietigheimer Zeitung vom 23.02.08




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Bietigheimer Zeitung vom 23.02.08

Beitragvon steelyute » 23.02.2008, 07:33

Nur Ergebnis stimmt nicht

Steelers verlieren trotz guter Vorstellung gegen EHC München mit 0:1

Im Grunde alles richtig gemacht, den Sieg verdient gehabt, am Ende aber mit leeren Händen da gestanden. So das Fazit für die Steelers beim gestrigen 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) gegen den EHC München.

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Nach Verletzungspause wieder dabei, machte Alexandre Jacques (links, hier gegen Münchens Schneider) ein gutes Spiel, aber eben auch kein Tor. Foto: Avanti



Das war eine ganz bittere Nummer für den SC Bietigheim-Bissingen gestern vor rund 1 500 Zuschauern im Ellental. Die Jungs von Trainer Christian Brittig waren gefordert und gewillt, sich für die 1:7-Heimpleite vom vergangenen Sonntag gegen Ravensburg zu rehabilitieren. Nach langer Verletzungspause wieder mit Alexandre Jacques und Max Seyller - beide machten ein gutes Spiel - waren die Steelers von Beginn an voll bei der Sache, arbeiteten vor allem auch nach hinten in notwendiger Art und Weise. In Reihe eins agierten Serikow, Heilman und Hart, in Reihe zwei Hagelberg, Jacques und Washburn und in Reihe drei Jung, Schoofs und Seyller. Erneut positiv fiel Youngster und Verteidger Marcel Neumann auf, der an der Seite von Donny Grover ein prima Spiel machte. Saubere Arbeit verrichteten auch die anderen Verteidigerpaare Wrobel/Kesa und Smazal/Kathan. Im Kasten stand Patrick Koslow und machte einen guten Job. Nicht zum Einsatz kamen Hings, Dotzler, Schweiger und Beck.

Wenn auch Wille und Einsatz bei den Steelers gestern wieder absolut stimmten, das Tore schießen haben sie einfach nicht erfunden. War das erste Drittel alles in allem ausgeglichen, wobei die Steelers bei einem Unterzahlspiel Glück hatten, das Münchens Galbraith mit einem Schlagschuss nur den linken Pfosten traf, hätte der SC das Mitteldrittel mit 2:0 oder gar 3:0 für sich entscheiden können, ja müssen. In diesem Abschnitt machten die Gastgeber enormen Druck. In Münchens Verteidigungsdrittel brannte es einige Male lichterloh, doch der Puck wollte einfach nicht ins EHC-Tor. Münchens Keeper Jochen Vollmer machte ein ganz starkes Spiel, hatte aber in diesen zweiten 20 Minuten auch mehrmals Riesen-Glück. Von den Gästen war in diesem Abschnitt so gut wie gar nichts nach vorne zu sehen, sie wirkten in den letzten Minuten des Mitteldrittels sogar etwas platt, so sehr hatten ihnen die Steelers zugesetzt.

Dass die Brittig-Schützlinge sich den Gegner zwar in diesem zweiten Teil zurecht gelegt, aber nicht niedergestreckt hatten, rächte sich dann bitter. Im Schlussdrittel kam München zunächst noch einmal auf, die Steelers überstanden aber den Anfangsdruck unbeschadet.

Selber konnte der SC aber nun nicht mehr den großen Zauber entfachen. Und leistete sich dann auch zwei unnötige Zeitstrafen in Folge. Die erste, gegen Wrobel, nach 50:49 Minuten, wurde noch ohne Gegentreffer überstanden, die zweite, gegen Jacques, nach 53:21 Minuten, führte zum K.o. Dabei war der Münchner Treffer durch Rustyn Dolyny, nach 54:36 Minuten und auf Vorarbeit von Beslagic und Kruck einfach klasse herausgespielt.

Im Bemühen, noch den Ausgleich zu erzielen, stellten sich die Steelers mit einer weiteren Zeitstrafe nach 58:10 Minuten erneut selber ein Bein, Heilman musste wegen hohen Stocks in die Kühlbox. In Unterzahl bekam der SC keine Ausgleichschance mehr, München schaukelte das Ding gekonnt über die Runden und landete somit letztlich einen etwas glücklichen Sieg.

Nachdem die Steelers gestern wieder einmal deutlich erkennen ließen, dass der Kampf und die Laufbereitschaft, wenn alle bei der Sache sind, ihre große Stärke sind, dagegen aber einfach kein eiskalter Vollstrecker vorhanden ist, kann es auch weiterhin in jedem Spiel nur heißen: Das Glück muss gezwungen werden. Morgen steht die Partie in Garmisch-Partenkirchen gegen den SC Riessersee an, gegen den es bisher drei deutliche Siege für den SC gab (5:2, 6:1, 5:1).
VON ANDREAS KLEINERT

Quelle: Bietigheimer Zeitung
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