Bietigheimer Zeitung vom 27.09.08




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Bietigheimer Zeitung vom 27.09.08

Beitragvon Petra » 27.09.2008, 08:06

Im Löwenkäfig siegreich

Steelers gewinnen Spitzenspiel in Bad Tölz mit 4:3 nach Penaltyschießen

Die Steelers bleiben in der zweiten Eishockey-Bundesliga ungeschlagen. Allerdings musste die Mannschaft von Christian Brittig beim 4:3-(1:1,2:1,0:1)-Erfolg n. P. beim EC Bad Tölz den ersten Punktverlust hinnehmen.

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Steelers-Torhüter Sinisa Martinovic kann nur noch hinterherschauen. Aber dieser Schuss vom Tölzer Stürmer Miika Jäske geht knapp vorbei. Im Hintergrund beobachtet Rainer Suchan gespannt diese Szene. Foto: Rudolf Straubmeier

Die ausgeglichenen Kräfteverhältnisse vor rund 2200 Zuschauern wurden darin dokumentiert, dass mit einer Ausnahme alle Treffer bei ungleicher Spieleraqnzahl erzielt wurden. Beide Teams zeigten von Beginn an Respekt vor dem Gegner. Die Steelers zwar mit dem Selbstbewusstsein der vier Siege zum Start. Die Tölzer aber keineswegs wie das Kaninchen vor der Schlange. Auch bei Christian Brittig war die Spannung wahrzunehmen. Er bewegte sich mit viel Umtrieb auf der Spielerbank.

Ergebnistechnisch legten die Gäste vor. Gleich im ersten Powerplay traf Alexander Dotzler mit einem trockenen und platzierten Blueliner zur Führung. Die Hausherren versuchten mutig zu antworten. Bei eigener Überzahl lauterte Rainer Suchan am langen Pfosten. Sinisa Martinovic schloss den schmalen Zugang ins Tor rechtzeitig.

Der 1:1-Ausgleich war einem der zahlreichen Youngster in Reihen der Isarwinkler vorbehalten. Relativ unbedrängt kam Florian Strobl in halblinker Position frei zum Schuss. Der Puck schlug über der Stockhand von Martinovic im Netz ein. Jetzt wussten die Tölzer, sie können hier mithalten. Der Tabellenstand offensichtlich mehr als nur eine Momentaufnahme.

Dem zweiten Spielabschnitt fehlten lange die Tormöglichkeiten. Beide Abwehrreihen verhinderten gegnerische Durchschlagskraft. Als sich die Begegnung zu ihrer Mitte bewegte, schlugen die Steelers zu. Wieder dauerte es nur wenige Sekunden, ehe ein numerischer Vorteil den Erfolg brachte. Andreas Geipel traf aus der Distanz, nachdem Brent Walton das Bully gewonnen hatte. Den Schützlingen von Axel Kammerer bot sich die Chance auf den neuerlichen Gleichstand schon bald. Dass in diesem Powerplay die Schwaben treffen würden, stand aber nicht auf der Tölzer Agenda. Geipel leitete nach Borzeckis Scheibenverlust im Aufbau den überfallartigen Konter ein, Pascal Schoofs vollstreckte. Gleich im Gegenzug durften wieder die "Buam" jubeln. Miikka Jäske sorgte für das 2:3, indem er einem Schlagschuss von Marc St. Jean die entscheidende Richtungsänderung gab. Der Begriff Spitzenspiel fand in diesem Abschnitt zusehends seine Verifizierung. Alleine das Tempo der Begegnung war enorm hoch.

Die Spannung vor der finalen Periode elektrisierte die Fans beider Lager überdies. Die Löwen drückten auf den Ausgleich. Sie mussten aber auch anerkennen, dass der bislang stärkste Widersacher auf dem Eis gegenüberstand. Glück hatte indes Kasper Degn, der nach einem Stockfoul in das Gesicht von Travis-James Mulock lediglich mit zwei Minuten bedacht wurde. Jener Mulock war es auch, der mit einem Schuss nur den Brustpanzer von Martinovic traf. Dann aber tobte die Arena. Greg Schmidt saß auf der Strafbank und Jean-Philipe Morin setzte einen brachialen Blueliner ins Steelers Gehäuse zum 3:3.

Die Leidenschaft der Tölzer war bemerkenswert. Sie warfen sich in Schüsse, hechelten nach jeder Scheibe. Das Remis nach regulärerSpielzeit entsprach den Investitionen beider Mannschaften.

Gleich zu Beginn der Overtime musste Andi Geipel auf die Strafbank. Axel Kammerer nahm eine Auszeit und schwor sein jungen Team auf dieses vielleicht entscheidende Powerplay ein. Trotz zahlreicher Schussversuche war Martinovic nicht zu bezwingen. So mussten die Steelers in ihr erstes Penaltyschießen der Saison. Für die Isarwinkler war es bereits die dritte Gelegenheit, auf diese Weise den Zusatzpunkt einzuheimsen. Zum ersten Mal musste Löwen-Torhüter Steve Silverthorn dabei ein Gegentor hinnehmen. Weil es gleich zwei waren, gingen an diesem Abend die Steelers als Sieger vom Eis. Erst hatte Bietigheims Dominik Hammer getroffen, ehe Justin Kelly als zweiter SC-Schütze bereits den entscheidenden Treffer landete. Für bad Tölz hatte zunächst Jäske getroffen, Mulock und Zeller dann vergeben. Oliver Rabuser

Quelle: http://www.bietigheimer-zeitung.de
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