Steelers beim Ersten
Bietigheim in Schwenningen auf dem Eis
Die momentan schwerste aller Aufgaben in der Zweiten Eishockey-Bundesliga wartet heute Abend ab 20 Uhr auf die Steelers in Schwenningen. Am kommenden Sonntag gastiert um 18 Uhr Kaufbeuren in Bietigheim.
Der Auftritt des Tabellenletzten Bietigheim beim Spitzenreiter bietet auch die Chance für das Team von Trainer Christian Brittig, mit einem Sieg den schlechtesten Saisonstart einer Steelers-Mannschaft seit über zehn Jahren zu korrigieren und für Aufsehen zu sorgen. Denn die Wild Wings werden bislang ihrer Favoritenrolle gerecht und belegen nach vier Spielen Platz eins. Für Trainer Axel Kammerer ist das in einem so frühen Stadium der Saison nur eine Momentaufnahme. Heute erwartet er defensiv auftretende Steelers in der Helios-Arena. Da er sein Team nicht im Hurrastil nach vorne und in Konter des Gegners laufen lässt, ist Geduld gefragt. Die kann strapaziert werden, wenn die Steelers-Cracks als Mannschaft zusammenarbeiten und den Willen einbringen, den ihr Trainer im Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse zuletzt vermisst hatte. Arg vermisst wird bei den Steelers ein echter Mittelstürmer vom Schlage eines Justin Kelly. Das erscheint derzeit eines der Hauptprobleme im Spiel der Bietigheimer zu sein. Brent Walton und Alexander Serikow benötigen im ersten Sturm ebenso Zeit, um sich auf ihren neuen Mittelstürmer Rene Schoofs einzustellen. Dieser wiederum braucht Spiele für die Umstellung von der dritten Reihe in den Paradesturm, der bei den Gegner eine ganz besondere Aufmerksamkeit genießt. Trotz aller Schwierigkeiten treffen Serikow und Walton zuverlässig. cp
Quelle: www.bieitigheimer-zeitung.de

