Steelers klären Trainerpersonalie noch im Februar
Die Trainerfrage bei den Bietigheim Steelers ist nach wie vor offen. "Wir haben noch keinen Favoriten", sagt Clubchef Hans-Günther Neumann.Die Posse um Matthias Sammer, den Fast-Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, ist für Hans-Günther Neumann ein mahnendes Beispiel. Darum äußert sich der Steelers-Präsident auch nur vage zu der wohl spannendsten Personalie bei den Bietigheimer Kufencracks - der des Cheftrainers für die neue Saison. "Wir überlegen in alle Richtungen, haben aber noch keine definitive Entscheidung gefällt", sagt Neumann und stellt klar: "Wir haben noch keinen Favoriten." Noch in diesem Monat will der Verein aber Nägel mit Köpfen machen, auch damit der künftige (oder alte) Coach die weiteren personellen Planungen mitgestalten kann.
Danny Held, der im November 2010 den in dieser Saison glück- und erfolglosen Christian Brittig an der Bande abgelöst hat, gilt als aussichtsreicher Kandidat. "Er macht das im Augenblick zu unserer vollsten Zufriedenheit", erklärt Neumann und ist froh, dass die interne, ursprünglich nur als Interimslösung gedachte Beförderung des Nachwuchstrainers so gut gegriffen hat. Kein Thema ist offensichtlich Uli Liebsch. Der in Kleinsachsenheim lebende Ex-Coach, der im Dezember beim DEL-Verein Iserlohn Roosters entlassen wurde, macht an der Sporthochschule Köln sein Trainer-Diplom, das er im Herbst abschließt. "Das ist derzeit sein einziges Thema", sagt Neumann.
Möglicherweise wird es beim SCB auch bald wieder einen Sportdirektor geben. "Das ist definitiv eine Überlegung und gehört zur Professionalisierung des Clubs dazu", stellt Neumann fest. Michael Komma, der den inzwischen vakanten Posten bis vor knapp einem Jahr inne hatte, sei aber keine Option.
Redaktion: ANDREAS EBERLE
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de