Entspannt in die Revanche gegen Eispiraten
Bietigheim Steelers heute gegen Crimmitschau - Sonntag Gastspiel in Heilbronn
Im letzten Heimspiel der Hauptrunde der Zweiten Eishockey-Bundesliga treffen die Bietigheim Steelers heute um 20 Uhr auf Crimmitschau.
Die beiden heutigen Kontrahenten in der Bietigheimer Eisarena im Ellental können sich am Wochenende in der Tabelle nicht mehr verändern. Die Steelers behalten Platz zehn, die Eispiraten, für die es der letzte Auftritt in der Hauptrunde ist, beenden diese auf Rang zwölf.
So entspannt wie noch nie in der laufenden Saison gehen die Bietigheim Steelers in die Partie gegen Crimmitschau. Sie haben dank eines fulminanten Endspurts das Abstiegsgespenst verscheucht und die Pre-Playoffs erreicht, in denen sie ab dem kommenden Dienstag in zwei bis drei Spielen entweder gegen die Starbulls Rosenheim oder die Joker aus Kaufbeuren um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. Da diese beiden Teams heute im direkten Duell aufeinandertreffen, könnte bereits eine Entscheidung über den Steelers-Partner fallen.
Für Bietigheim geht es heute darum, die Form der letzten Wochen im Hinblick auf die schweren Duelle der kommenden Woche gegen ein bayerisches Team zu halten, und auch ein Stück weit um eine Revanche für die bittere 1:5-Heimpleite im Dezember gegen die damals bärenstark konternden Eispiraten. Die traten im Nachholspiel am vergangenen Dienstag gegen Hannover forsch auf und führten mit 2:0. Am Ende gewannen die Indians mit 4:3. Für Crimmitschau beginnt am 11. März die Abstiegsrunde mit einer Doppelrunde gegen Weißwasser und Freiburg.
Bei den Steelers wird Trainer Daniel Held heute wohl wieder seine drei kanadischen Sturm-Asse Brent Walton, Olivier Latendresse und Pierre-Luc Sleigher als erste Sturmreihe aufs Eis schicken. Zuletzt in Ravensburg belohnte Held deren Landsmann Chris St. Jacques für seine tadellose Haltung und seinen Trainingseifer trotz der Reservistenrolle als überzähligem Kontingentspieler und ließ ihn für Latendresse spielen. Da sich die beiden Torhüter Martin Morczinietz und Martin Cinibulk auf ein Wechselspiel geeinigt haben, dürfte heute wieder Cinibulk vor den Stangen stehen.
Am kommenden Sonntag können die Steelers ab 18 Uhr je nach Verlauf des heutigen vorletzten Spieltages im Kampf um Platz eins eine Rolle spielen. Ihr Gastgeber Heilbronn hat zumindest vor der heutigen Partie in Schwenningen noch Chancen, sowohl die Wild Wings als auch den aktuellen Tabellenführer Ravensburg einzuholen und selbst als Nummer eins die Hauptrunde abzuschließen.
Redaktion: CLAUS PFITZER
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de

