Stimmen zum SpielPat Cortina, Bundestrainer: Ich bin glücklich über den Sieg, aber nicht zufrieden. Das erste Spiel war nicht einfach. Die Erwartungen an uns sind sehr hoch. Alexander Barta war unser bester Spieler. Er hat nicht nur fünf Punkte gemacht, sondern war auch unser härtester Arbeiter. Wir wissen, dass uns gegen Italien der nächste Kampf erwartet. Was die Italiener spielen, sieht chaotisch aus. Aber wenn es zählt, bringen sie immer ihr bestes Spiel. Sie haben sehr viele erfahrene Spieler, das wird kein Spaziergang.
Alexander Barta, zweifacher Torschütze und an drei weiteren Treffern beteiligt: Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben. Es ist bei so einem Turnier normal, dass man schwer ins Spiel reinkommt. Nachher war das aber ganz gut. Wir dürfen den Sieg nicht überbewerten.
Michael Wolf, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft: Wir sind glücklich, weil wir haben, was wir wollten. Wir sind sehr, sehr spät ins Spiel gekommen und waren ein bisschen nervös. Im letzten Drittel haben wir gezeigt, was wir spielen können. So müssen wir weitermachen.
Marcus Kink, Stürmer von den Adler Mannheim: Wir wussten, was auf uns zukommt. Wir wollten schneller nach vorne spielen, haben aber nicht so gut begonnen. In den letzten 20 Minuten haben wir besser gespielt. Auf diesem Polster können wir nun aufbauen.
Felix Schütz von den Kölner Haien: Es ist immer schwer, gegen solche Gegner zu bestehen. Das sind so Partien, in denen man nur verlieren kann. Das ist in allen anderen Sportarten genauso, wenn der vermeintliche Favorit gegen einen sogenannten Underdog trifft. Aber die können auch Eishockey spielen. Wir hatten zwar anfangs unsere Probleme, haben uns im Schlussdurchgang aber erheblich steigern können.
Jerome Flaake, Torjäger der Hamburg Freezers: Vielleicht waren wir zu Beginn ein wenig nervös und wollten zu viel auf einmal. Daher haben wir unseren Spielplan nicht so gut umgesetzt, haben dann in den letzten 20 Minuten aber wieder einfaches Eishockey gespielt. Wir werden uns gegen Italien steigern.
Redaktion: AE/CP
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de