Steelers: Der Nachwuchs wird gehegt
Mit einem Förderkonzept präsentieren sich die Steelers als eine der attraktivsten Vereine für Kinder und Jugendliche in der Stadt.Gerhard Kaufmann sieht die Jugendarbeit bei der Eishockeymannschaft Steelers als Basis für den sportlichen Erfolg aber auch als Beitrag für die soziale Verantwortung des Vereins in der Gesellschaft.
Die rund 300 Schüler, Jugendlichen und Junioren aus 17 Nationen spielen bei den Steelers in allen drei Altersklassen in der jeweils höchsten deutschen Spielklasse der Bundesliga. Dabei werden die insgesamt elf Jugendmannschaften von fünf hauptamtlichen Trainern betreut.
Kaufmann verweist auf immerhin acht Spieler aus dem aktuellen Kader, die aus den Nachwuchsteams der Steelers stammen. "Das ist mit Ausnahme von zwei bis drei Teams aus Bayern beim Eishockey in Deutschland einmalig", so der Aufsichtsratsvorsitzende. Und noch einen Vergleich stellt Kaufmann an. Wie bei den Steelers freue er sich als Sponsor auch über Erfolge der Handball-Teams in Bietigheim-Bissingen, "aber dort finden sich kaum Eigengewächse in der ersten Mannschaft".
So wird die Jugendarbeit groß geschrieben, wobei die Rahmenbedingungen in der alten Halle mehr als unbefriedigend seien. So müssen Kinder und Jugendliche morgens zwischen sechs und neun Uhr trainieren. Die versäumten Fächer werden nachgeholt, so gibt es etwa eine Kooperation mit der Oscar-Paret-Schule in Freiberg. Außerdem gibt es für Jugendliche, die sich bei den Steelers in Richtung Profisport aufmachen, eine Ausbildungsabsicherung. "Wir wollen den jungen Spielen Sicherheit und eine Basis geben", sagt Kaufmann. Hinzu kommt: Kinder und Jugendliche könnten sich unter professioneller Betreuung auf dem Eis oder beim Fitnes-Training austoben, "so entsteht keine Gewaltbereitschaft".
Die Verhinderung einer neuen Eishalle, wie mit einem Bürgerentscheid angestrebt, würde nach Ansicht Gerhard Kaufmanns all diesen Jugendlichen eine Zukunftsperspektive nehmen. "Die Steelers wollen das nicht und ich denke, die große Mehrheit der Bevölkerung in Bietigheim-Bissingen will dies auch nicht". itz
Quelle:
www.bieitgheimer-zeitung.de