Viele Tore und eine Flut an Strafminuten
Mit dem gestrigen 4:7 (0:2, 3:4, 1:1) bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven endete die Erfolgsserie des Eishockeys-Zweitligisten Bietigheim Steelers mit zuletzt fünf Siegen in Folge.
Die Revanche für die 2:8-Heimniederlage gegen die Fischtown Pinguins gelang den Bietigheim Steelers gestern nicht. In einer knüppelharten Partie kassierten sie diesmal sieben Gegentreffer. Am kommenden Sonntag gastieren die Fischtown Pinguins im letzten Spiel in der alten Bietigheimer Eishalle erneut bei den Steelers.
Schiedsrichter Stefan Franz aus Grefrath verhängte neun Strafen gegen die Gastgeber mit zusammen 68 Strafminuten, darunter zwei große Strafen gegen Björn Bombis und Marian Miethke sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Ralf Rinke. Auf Bietigheimer Seite traf es Paul John Fenton mit einer großen Strafe. Insgesamt gab es sieben Strafen und 35 Strafminuten gegen die Gäste.
Bremerhaven nutzte in der 19. Minute nach einem ausgeglichenen Spiel die erste Überzahl zur Führung durch Andrej Teljukin 44 Sekunden später erhöhte Mark Kosick auf 2:0. Im Mitteldrittel ging es richtig rund. Nach dem Anschlusstor durch David Rodman (22.) brachte Brendan Cook die Fischtown Pinguins umgehend wieder in Führung (23.). Nur acht Sekunden später gelang Fenton das 2:3. Nachdem Dustin Friesen den vierten Treffer der Gastgeber erzielt hatte (30.), kamen die Steelers erneut auf einen Treffer heran, nachdem Marcus Sommerfeld in Unterzahl zum 3:4 getroffen hatte (34.). Aber die Angriffsmaschine der Gastgeber produzierte durch Chris Straube (35.) und Jan Kopecky (39.) zwei weitere Treffer zur 6:3-Führung. Im Schlussdrittel gerieten dann Fenton und Miethke aneinander mit den bekannten Folgen. Das 4:6 der Steelers durch Heatley beantwortete Marian Dejdar 62 Sekunden später mit dem Treffer zum 7:4-Endstand.
Redaktion: CP
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de

