BZ vom 15.10.2010




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BZ vom 15.10.2010

Beitragvon Petra » 15.10.2010, 09:01

Für die Defensive gehen Spieler aus
Bietigheim Steelers heute in Landshut
Vor dem Kellerduell der Zweiten Eishockey-Bundesliga heute Abend um 19.30 Uhr in Landshut herrscht bei den Steelers ein Verteidiger-Notstand.

Zur sportlichen Misere gesellt sich bei den Steelers auch das Verletzungspech. Neben Marcel Neumann (Muskelfaserriss) fällt mit Alexander Genze heute in Landshut und am Sonntag im Heimspiel gegen Ravensburg (18 Uhr) ein weiterer Verteidiger aus. Während Neumann wahrscheinlich am übernächsten Wochenende wieder zur Verfügung steht, könnte sich die Ausfallzeit von Genze hinziehen. Ihn plagen Schmerzen an den Adduktoren, die entweder von einem Faserriss, oder schlimmer, von einem Muskelbündelriss herrühren könnten. Damit stehen Trainer Christian Brittig für die Spiele am Wochenende vier gelernte Verteidiger zur Verfügung. Ohnehin musste nach Neumanns Ausfall Stürmer Stefan Schrimpf in einer Verteidigungsreihen aushelfen. Einzige Alternative ist jetzt noch der junge Keven Frank.

Die Landshut Cannibals haben ihrem Gegner etwas voraus: sie haben bereits eine Partie in der regulären Spielzeit gewonnen. Einem Sieg und einer Niederlage in der Overtime stehen fünf Niederlagen nach 60 Minuten gegenüber. Die Steelers warten weiter auf den ersten "Dreier" - als einziges Team der Liga. In den drei Auswärtsspielen haben die Bietigheimer bislang noch keinen Punkt ergattert.

Die Rückkehr des gebürtigen Landshuters Brittig sowie der Spieler Alexander Serikow, Brent Walton und Andreas Geipel an ihre ehemalige Wirkungsstätte hat mittlerweile viel von der einstigen Brisanz verloren, zu oft waren sie in den vergangenen Spielzeiten mit den Steelers in Landshut. Für Torhüter Martin Cinibulk und Verteidiger David Kudelka dagegen ist es das erste Mal, dass sie im Bietigheimer Trikot dorthin zurückkehren, wo sie in der vergangenen Saison gespielt haben.

Nach dem Abrutschen in den Tabellenkeller fordert der Landshuter Trainer Tobias Abstreiter "die Rückkehr zu den Basics", und verlangt von seinem Team, sich zu 100 Prozent auf die Defensivarbeit zu konzentrieren. Als erste Maßnahme trennt Abstreiter die nordamerikanischen Verteidiger Kevin Kapstadt und Nicolas Dumoulin und stellt ihnen mit Markus Welz und Anton Prommersberger erfahrene deutsche Recken an die Seite. Heute stehen dem Coach wahrscheinlich wieder genügend Stürmer zur Verfügung, um die von ihm bevorzugten vier Reihen aufbieten zu können.

Bei den Steelers hat Neuzugang Pierre-Luc Sleigher die Aufgabe angenommen, das Team mit seiner Erfahrung aus den unteren Tabellenregionen zumindest ins Mittelfeld zu führen. "Wenn man ein paar Spiele in Folge verloren hat, ist natürlich ein bisschen Verunsicherung da", so Sleigher, der mit zwei Toren in seinen beiden ersten Spielen für Bietigheim einen gelungenen Einstand hatte. "Er ist eine absolute Verstärkung", ist der designierte Sportdirektor Michael Komma überzeugt. Dies, so Komma, gelte bald auch für Olivier Latendresse. "Er spielt erstmals in Deutschland Eishockey. So etwas braucht seine Zeit. Er kann mehr", so Komma. Überzeugt davon, dass sich die Steelers bald in angenehmeren Tabellengefilden aufhalten werden, ist auch Volker Schnabel. "Der Kader ist stabil genug, um aus dem Loch herauszukommen", so der Geschäftsführer der Steelers GmbH. Dann, so Schnabel, werden auch die Zuschauer wieder zahlreicher zu den Spielen kommen. "Sie sind halt erfolgsverwöhnt. Aber gerade jetzt braucht die Mannschaft die Unterstützung. Sie hat es verdient", sagt Schnabel.
Redaktion: CLAUS PFITZER
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de
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