Aus Zweiter Liga muss keiner mehr direkt absteigen
Wenn die Zweit- und Oberligisten der Modusänderung für die Saison 2012/2013 zustimmen, wird es keinen direkten Absteiger in die Oberliga mehr geben. Eingeführt werden soll eine Relegation.Eine einschneidende Änderung soll es im Spielmodus der Zweiten Bundesliga und der Oberliga geben. Während der Meister wie bisher in den Playoffs der ersten acht Mannschaften der Abschlusstabelle mit Viertel- und Halbfinale sowie den Endspielen ermittelt wird, ist in der Abstiegsfrage eine Relegation geplant.
Die neuen Durchführungsbestimmungen sehen vor, dass nach Beendigung der Hauptrunde wie bisher die ersten acht Teams in die Playoffs einziehen. Für den Neunten der Abschlusstabelle wäre die Saison bereits am 17. März beendet. Die Teams auf den Rängen zehn bis 13 spielen in zwei Best-of-seven-Serien einen Relegationsteilnehmer gegen den Vize-Meister der Oberliga aus. Im Modus Best of three spielen diese beiden Mannschaften einen Platz in der Zweiten Liga aus. Die Vorteile wären: Die Spielklasse würde durch den Aufstieg des Oberliga-Meisters und den neuen Modus wieder auf 14 Mannschaften anwachsen. In der kommenden Saison gehören erneut nur 13 der Liga an. Zudem müsste kein Zweitligist direkt absteigen, sondern könnte seine Liga-Zugehörigkeit über die Relegation sichern. Das war in diesem Jahr nicht nötig, denn durch den Nicht-Aufstieg des Oberliga-Titelträgers EC Bad Tölz dürfen die sportlich abgestiegenen Fischtown Pinguins aus Bremerhaven Zweitligist bleiben. Den Nachteil müsste der Tabellen-Neunte mit dem frühen Saisonende auf sich nehmen.
Den neuen Spielmodus müssen die Vereine jetzt per Umlaufbeschluss mit einer einfachen Mehrheit absegnen.
Redaktion: CLAUS PFITZER
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de