Steelers starten heute in Bremerhaven
Im ersten von 48 Hauptrunden-Spielen der Zweiten Eishockey-Bundesliga sind die Bietigheim Steelers heute (20 Uhr) bei den Fishtown Pinguins zu Gast.
Einmal quer durch die Republik gereist sind die Steelers innerhalb von sieben Tagen, wenn sie am morgigen Samstag in der Früh wieder in Bietigheim-Bissingen ankommen. Am vergangenen Samstag stand das Pokalspiel bei den Black Hawks in Passau am äußersten Zipfel Deutschlands auf dem Spielplan, heute geht es in den hohen Norden nach Bremerhaven. Die dortigen Fishtown Pinguins gehören zu den Anwärtern, denen man irgendwann während der Saison das Prädikat "Überraschungsteam" verleihen könnte. Aufschwung verleihen wird dem Team von Trainer Gunnar Leidborg die Serie von fünf Siegen in Testspielen vor Beginn der Saison. Darunter waren Erfolge gegen Erstliga-Teams aus Italien, Dänemark und Tschechien. Mit sechs Treffern hat sich Neuzugang Carsten Gosdeck hervorgetan, zudem erfüllte er auf Anhieb die ihm zugedachte Rolle des Führungsspielers. Aber nicht nur der Neue von den Lausitzer Füchsen machte von den Zugängen einen positiven Eindruck. Der Ex-Bietigheimer Torhüter Marko Suvelo hat sich in den Testspielen als Rückhalt erwiesen, Daniel Willascheck, aus Crimmitschau gekommen, hat der Defensive Stabilität verliehen, und Brad Self, in der vergangenen Saison beim SC Riessersee, ist der kongeniale Partner von Gosdeck.
Die Bremerhavener haben ein großes Ziel vor Augen. Bis März 2011 soll die neue Eisarena fertig sein, gerade rechtzeitig zum Beginn des Playoff-Viertelfinals. Vor acht Jahren bekamen sie von ihrem Oberbürgermeister anlässlich des Gewinns der deutschen Zweitliga-Meisterschaft eine neue Eishalle versprochen. Nach langen Debatten und zahlreichen Bauvarianten hat die Arena Gestalt angenommen.
Bei den Steelers kann Trainer Christian Brittig auf alle Spieler seines nicht üppigen, aber mit etlichen erfahrenen Spielern besetzten Kaders zurückgreifen. Die Hoffnungen ruhen auf dem ersten Sturm mit Alexander Selivanov, Alexander Serikow und Brent Walton, der nach seinem Kreuzbandriss und monatelanger Pause praktisch auch ein Neuzugang ist und in der zweiten reihe mit Olivier Latendresse und Dominik Hammer spielen wird. Mit jeder Menge Erfahrung ausgestattet ist die Verteidigung der Steelers. cp
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de

