Steelers hauen Selber Wölfen die Bude voll
Mit einem 11:0-Sieg beim Oberligisten ERC Selb erreichten die Bietigheim Steelers im Pokalwettbewerb des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) die zweite Runde.
Der Titelverteidiger aus Bietigheim-Bissingen kannte gestern vor den 1100 Zuschauern in Selb keine Gnade mit den gastgebenden Selber Wölfen und hauten ihnen die Bude voll. Nach fünf Gegentreffern hatte der ehemalige Bietigheimer Torhüter Marko Suvelo die Nase voll und ließ sich in der 31. Minute auswechseln. Auch der Bietigheimer Coach Kevin Gaudet wechselte die Torhüter und gab im Schlussdrittel Andreas Mechel Spielpraxis und die Chance auf einen Shut out.
Bei den Steelers fehlten wie schon am Freitag im Testspiel gegen die Schwenninger Wild Wings (2:3 nach Penaltyschießen) die Verteidiger Bastian Steingroß und Markus Gleich sowie Angreifer Marcus Sommerfeld.
Den Torreigen eröffnete Mark Heatley in der sechsten Minute. Marcel Rodman (8.) und Chris St. Jacques legten zwei weitere Treffer zur 3:0-Führung nach dem ersten Drittel nach. Im Mitteldrittel wurde die Überlegenheit des Zweitligisten immer größer, die Selber reagierten nur noch auf die Angriffe der Bietigheimer und kamen kaum zu eigenen Angriffsaktionen. David Rodman traf in Überzahl zum 4:0 (24.), nach Heatleys zweitem Treffer (30.) ließ David Rodman 19 Sekunden später das 6:0 folgen. Als St. Jacques ebenfalls zum zweiten Mal traf, waren die Steelers erneut in Überzahl. Im Schlussdrittel sorgten dann Doug Andress (44.), René Schoofs (48.), Barry Noé (54.) und zum guten Schluss Robin Just (60.) mit weiteren Treffern für den 11:0-Endstand.
Am kommenden Freitag geht es für die Steelers mit dem Heimspiel gegen Kaufbeuren in der Liga los.
Redaktion: CLAUS PFITZER
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de

