Charpentier feiert starkes Comeback im Steelers-Tor
Die Bietigheim Steelers haben gestern mit einem 5:1-Sieg beim EC Peiting das Halbfinale im deutschen Eishockey-Pokalwettbewerb erreicht, das am 7. Februar ausgetragen wird. Der Zweitligist führte nach 13 Minuten bereits mit 4:0. Abseits des tristen Punktspielalltags boten die Steelers eine souveräne Vorstellung beim vor allem im ersten Drittel enttäuschenden Oberliga-Tabellenführer, der später stärker wurde.
Ein starkes Comeback nach langer Verletzungspause feierte bei den Bietigheimern Torhüter Sebastien Charpentier. Die wenigen Peitinger Chancen, die seine aufmerksamen Vorderleute zuließen, meisterte Charpentier und empfahl sich für einen Einsatz am Freitag im Auswärtsspiel in Kaufbeuren. Seine größte Tat vollbrachte er im Mitteldrittel, als er Anton Saal nach dessen tollen Solo stoppte. Den Shut-out machte dem Steelers-Goalie der Peitinger Topscorer Michael Kreitl mit dem Treffer zum 1:5-Endstand zwei Minuten vor Spielende kaputt. Trotz des klaren Rückstandes agierte der Oberligist in der Schlussphase mit sechs Feldspielern.
Mann des ersten Drittels war der Bietigheimer John Paul Fenton, der in der vierten, neunten und 13. Minute ins gegnerische Tor traf. Das 3:0 der Gäste in der zehnten Minute ging auf das Konto von Chris St. Jacques. Ralf Herbst gelang in der 42. Minute in Überzahl mit einem satten Schuss von der blauen Linie das 5:0 für den Zweitligisten.
Steelers-Trainer Kevin Gaudet ließ gestern die leicht angeschlagenen Ty Morris, Marvin Tepper, Leontin Kreps und Achim Moosberger pausieren. cp
Redaktion: SWP
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de

