Eine Halle für alle Sportarten
Architekt Helmut C. Schulitz zur Diskussion um die Hallennutzung
Die neue Eishalle im Ellental ist eine Halle für alle Sportarten, betont Architekt Helmut C. Schulitz.In der neuen Eishockeyarena seien auch andere Sportarten möglich, ein Ausschluss, wie im Verwaltungsantrag für eine weitere Ballsporthalle formuliert, sei so nicht richtig, betont Architekt Prof. Helmut C. Schulitz.
Die Eishalle gehöre auch nicht den Steelers, es sei eine Halle für alle Sportarten, deren Spielfeldgröße kleiner oder gleichgroß sei wie beim Eishockey. Nicht umsonst seien Lagerräume für Material zur Abdeckung der Eisfläche eingeplant worden, um etwa Handball, Volleyball und Boxen zu ermöglichen.
Was laut Schulitz nicht stattfinden darf, seien Theaterveranstaltungen. Vor allem Brände in Theater- und Opernhäusern hätten dazu geführt, dass Baugesetze heute verlangten, dass alle Versammlungsstätten aus feuerfesten Materialien gebaut würden. Alle Sportversamlungsstätten erhielten Ausnahmegenehmigungen, wenn sichergestellt sei, dass keine Brandlasten auf der Spielfläche zu erwarten seien.
Oberbürgermeister Jürgen Kessing betont, man wolle im Kulturbetrieb nicht in Konkurrenz zu Ludwigsburg treten. Die Kosten für die Eishalle seien vom Gemeinderat auf 18 Millionen Euro limitiert und darin enthalten seien die Kosten unter anderem für Außenanlagen, Honorare und Eistechnik. Beim Umbau der alten Eishalle mit finanziellen "Bordmitteln" würden sich die Steelers einbringen, nach der Fertigstellung beider Hallen sei auch mehr Publikumslauf möglich.
Redaktion: JÖRG PALITZSCH
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de