Schwenningen: Hennigar und Martinovic - die Topstars der Wild WingsBei den Schwenninger Wild Wings kann Trainer Stefan Mair im ersten Finalspiel auf einen großen, verletzungsfreien und ausgeruhten Kader zurückgreifen. Die Topstars sind Torhüter Sinisa Martinovic und Stürmer Robert Hennigar.
2009 war Sinisa Martinovic einer der gefeierten Helden bei den Bietigheim Steelers nach dem Gewinn der deutschen Zweitliga-Meisterschaft. In diesem Jahr steht der 32-Jährige bei der Playoff-Finalserie im Tor der Schwenninger Wild Wings. Nach einer eher durchwachsenen Hauptrunde lieferte Martinovic in den zehn bisherigen Playoff-Spielen der Wild Wings gegen Heilbronn und Ravensburg überragende Leistungen ab und führt mittlerweile die Torhüterwertung an. "Ich freue mich brutal auf das Finale, das ist etwas Besonderes, darin steht man nicht alle Tage", so Martinovic.
Bei der Besetzung der drei Verteidigungsreihen kann sich Trainer Mair den Luxus erlauben, zugunsten eines weiteren Kontingentspielers für eine Sturmreihe hin und wieder den US-Amerikaner Ryan Macias draußen zu lassen. Gesetzt sind die Pärchen Marcus Götz und Adam Borzecki sowie Mirko Sacher und Alexander Dück. Der 37-jährige Chris Schmidt bekommt entweder Macias oder den jungen Mangold an die Seite gestellt. Probleme bekommen die Wild Wings in der Defensive am ehesten, wenn der Gegner schnell umschaltet und auf direktem Weg Richtung Tor unterwegs ist.
Im Angriff verfügen die Wild Wings über zwei Paradereihen mit Daniel Hacker, dem besten Scorer nach der Hauptrunde, Alex Leavitt und Pierre-Luc Sleigher sowie mit Richard Hennigar, Philipp Schlager und Jason Pinizzotto. Stark besetzt sind auch die beiden übrigen Reihen mit Tom-Patric Kimmel, Peter Boon und Maximilian Hofbauer sowie mit Matthias Forster, Matt MacKay und Marc Wittfoth oder Stefan Mayer. Bleibt Verteidiger Macias draußen, besetzt mit dem Kanadier Mayer sogar ein Kontigentspieler einen Platz in der vierten Reihe.
Trainer Mair gilt als Analytiker, bei dem Taktik und mannschaftliche Geschlossenheit Erfolgsrezepte sind. Er legt Wert auf viel Scheibenbesitz und hohe Passgenauigkeit.
Für die Schwenninger Wild Wings ist es die die dritte Finalteilnahme in den vergangenen vier Jahren. 2010 (0:3 gegen EHC München) und 2011 (0:3 gegen Ravensburg) reichte es nicht mal zu einem Sieg (damals noch Modus Best of three).
Autor: CLAUS PFITZER | 19.04.2013
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de