Stimmen zum SpielKevin Gaudet, Trainer der Bietigheim Steelers: Unsere Stärke ist momentan das Überzahlspiel. Außer bei den Powerplays hatten wir am Anfang keine Chancen und keine Schüsse. Man tut sich leichter, wenn man mit 2:0 führt. Aber auch nach einer 4:0-Führung ist so ein Spiel noch nicht vorbei, wie man heute wieder gesehen hat. Wenn Joey Vollmer nicht einige großartige Paraden gezeigt hätte und noch das 3:4 gefallen wäre, dann wäre es ein ganz anderes Duell geworden. Im letzten Drittel sind wir dann gut gestanden. Unser Plus war die Effizienz. Heute hat man wieder gemerkt, wie wichtig David Rodman für uns ist - gerade auch im Powerplay. Er ist an der Scheibe sehr cool.
Franz Steer, Coach der Starbulls Rosenheim: Wir wollten die Bietigheimer Serie in diesem wunderschönen Stadion brechen. Wir haben auch sehr gut begonnen, dann aber zwei Powerplaytore kassiert. Da hat man die individuelle Klasse der Steelers gesehen. Sie haben ihre Chancen genutzt. Meine Mannschaft hat gut reagiert, bis zum Schluss gekämpft und versucht, Druck zu erzeugen. Beim Stand von 4:2 haben wir dann eine dumme Strafe wegen hohen Stocks kassiert - beim Wegfahren vom Tor. Damit war die Messe gelesen. Bietigheim hat eine sehr gute Mannschaft, die ihre Chancen nutzt. Man muss seine eigenen wenigen Chancen nutzen, wenn man hier etwas reißen will. ae
Redaktion: SWP
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de