Halle am Viadukt: CDU denkt an Erweiterung
Die CDU sieht eine Möglichkeit, die Halle am Viadukt um acht bis zehn Meter in Richtung Enz zu erweitern. Stark macht sich dafür der Hauptsponsor.
Während die Pläne für eine neue Eishalle derzeit in Abstimmung mit den Verantwortlichen der "Steelers" und den Stadtwerken erarbeitet werden, macht sich Eberhard Bezner, Hauptsponsor der Profihandballer in Bietigheim-Bissingen, für einen Ausbau der Halle am Viadukt stark. Untermauert wird dies mit Gutachten, die einen Ausbau der sanierungsbedürftigen Halle um bis zu zehn Metern in Richtung Enz vorsehen.
Mit einer attraktiven Tribüne und mehr Sitzplätzen wäre die Halle am Viadukt für die Spielgemeinschaft Bietigheim-Bissingen/Metterzimmern (SG BBM) dann groß genug, um Spitzenspiele der Bundesliga austragen zu können. Darüber hinaus hat auch der TSV für eine größere Sporthalle Bedarf angemeldet. Als Investitionssumme für den Ausbau der bestehenden Halle am Viadukt werden zwischen 2,5 und drei Millionen Euro genannt, die man laut Claus Stöckle, CDU-Fraktionschef und Vorsitzender der SG BBM, schultern könne. Weitere Einzelheiten aus den Bezner-Gutachten liegen nicht vor.
Im Oktober 2008 wurden im Gemeinderat drei Erweiterungsvarianten für die Halle am Viadukt vorgelegt. Als "geeignet" erwies sich damals ein Ausbau für 18,4 Millionen Euro in Richtung Enz - unter Einbeziehung angrenzender Parkplätze und Teile des Pferdemarktgeländes. Angenommen wurden zu den 550 Plätzen auf der Haupttribüne weitere 190 Plätze plus 2300 Plätze auf neuen Tribünen sowie weitere Nebenräume. Auch das Spielfeld sollte erweitert und mit einem allseitigen Umgang versehen werden. Die Verwaltung merkte damals an, aus städtebaulicher Sicht bestünden "schwerwiegende Bedenken" gegen eine solch großen Ausbau, vor allem die Inanspruchnahme des Festplatzes wurde als "äußerst kritisch" bewertet. Die Ablehnung fiel damals allerdings leicht, weil zu diesem Zeitpunkt noch heftig über eine Multifunktionshalle diskutiert wurde, die den räumlichen Ansprüchen von Eishockey und Handballsport genügen sollte.
Mittlerweile konzentriert sich alles auf eine Eishalle, alle Pläne dazu werden bei einer Informationsveranstaltung am 7. April vorgestellt. Unterdessen betont Eberhard Bezner, dass eine Eishalle als auch eine neue Ballsporthalle - sprich die Erweiterung der Halle am Viadukt - zeitgleich machbar seien. itz
Redaktion: SWP

