BZ vom 26.11.2011




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BZ vom 26.11.2011

Beitragvon Petra » 26.11.2011, 10:30

Bietigheimer Zeitung hat geschrieben:



Lebenszeichen des Teams


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Der eine geht, der andere kommt: Danny Held wird wieder Trainer im Jugendbereich der Steelers, das Profiteam übernimmt mit sofortiger Wirkung der Kanadier Kevin Gaudet, der bereits heute das erste Training leitet. Foto: Werner Kuhnle/Avanti


Der Steelers-Sieg mit 7:4 Toren gegen den Tabellenführer aus Landshut machte den Fans Hoffnung für die nächsten Spiele. Die Nachricht des Tages folgte aber bei der anschließenden Pressekonferenz: Kevin Gaudet ist neuer Cheftrainer. .....

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Re: BZ vom 26.11.2011

Beitragvon Petra » 26.11.2011, 10:32

Kevin Gaudet bringt viel Trainer-Erfahrung mit

Der neue Trainer der Bietigheim Steelers, Kevin Gaudet, wurde am 22. Oktober 1963 im kanadischen Moncton (New Brunswick) geboren. In seiner Profikarriere stand er bei den NHL-Vereinen Edmonton Oilers und Minnesota North Stars als Try-out-Spieler im Kader. 1985 wechselte Gaudet mit 22 Jahren nach Europa zum französischen Klub HC Val Vanoise. Dort blieb er bis 1991 und fungierte in dieser Zeit auch als Spielertrainer. Einen Namen als Coach machte sich der Kanadier danach auch im deutschsprachigen Raum, wo er beim ESC Wedemark (Oberliga), insgesamt sieben Jahre bei den Hannover Scorpions (DEL), dem EHC Straubing (später Tigers; Zweite Bundesliga) sowie zuletzt den Vienna Capitals (österreichische Bundesliga) sehr erfolgreich gearbeitet hat. ae
Redaktion: SWP
Quelle: www.bieitgheimer-zeitung.de
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Re: BZ vom 26.11.2011

Beitragvon Petra » 26.11.2011, 10:33

KOMMENTAR: Team muss jetzt Farbe bekennen

Danny Held ist nach dem ausgebooteten Torhüter Martin Morczinietz das nächste Opfer der Steelers-Krise. Mit seinem gestrigen Rückzug - teils aus freien Stücken, teils vom Verein gewünscht - macht der Coach den Weg für einen Neuanfang frei. Sowohl er als auch die Verantwortlichen haben nach der sportlichen Misere eingesehen, dass die Mannschaft dringend neue Impulse braucht und dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ganz offensichtlich hat die Klubführung Held trotz aller Treueschwüre die Wende nicht mehr zugetraut, denn sonst hätte sie unter der Woche nicht den Trainermarkt sondiert und so schnell einen Nachfolger aus dem Hut zaubern können.

Der 50-Jährige hat viel probiert, um die Bietigheimer Kufencracks auf Kurs zu bringen: vom Zuckerbrot mit einem lockeren Umgang und Teambuildingmaßnahmen - man denke an das gemeinsame Training mit den Benninger Ringern - bis hin zur Peitsche mit öffentlicher Spielerschelte und dem Streichen von freien Tagen. Ohne Erfolg. Die Profis haben ihren Trainer im Regen stehen lassen. Darüber kann auch der Überraschungssieg von gestern Abend gegen den Spitzenreiter aus Landshut nicht hinwegtäuschen.

Vor einem Jahr, nach dem Rauswurf von Christian Brittig, hat Held den Brand noch gelöscht, den Gang in die Abstiegsrunde verhindert und den Verein in die Vorplayoffs geführt - eine Leistung, für die der SCB ihm dankbar sein muss. Der Sympathieträger, der dem Klub seit 15 Jahren die Treue hält, bleibt dem Bietigheimer Eishockey immerhin erhalten. Sein Sachverstand ist künftig wieder in der Jugendabteilung gefragt. Zumindest so lange, bis er wieder mal als Feuerwehrmann gebraucht wird.

Sein Nachfolger Kevin Gaudet hat eine schwere Mission vor sich. Der Kanadier, der über eine wohl klingende Vita als Trainer und Spieler verfügt, übernimmt ein kränkelndes Team, das auf dem letzten Platz steht und bisher weit hinter den Erwartungen geblieben ist. Viel Kredit ist in den vergangenen Wochen bei Fans und Sponsoren verspielt worden, ausgerechnet in einer Phase, in der eigentlich Aufbruchstimmung herrschen sollte. Stichwort neue Halle. Mit Helds Rücktritt hat die Mannschaft jetzt kein Alibi mehr und muss Farbe bekennen. Ist sie wirklich so schlecht, wie die Tabelle suggeriert - oder steckt doch mehr Potenzial in der Truppe? ANDREAS EBERLE
Redaktion: SWP
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de
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