Starkes Schlussdrittel Steelers schlagen sich beim 4:6 in Krefeld gut
Der Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers hat sein viertes Vorbereitungsspiel gestern verloren. Beim DEL-Club Krefeld Pinguine kassierte die Mannschaft von Trainer Christian Brittig eine 4:6 (0:2, 0:2, 4:2)-Niederlage, zog sich dabei aber gut aus der Affäre. Im Schlussdrittel gelang den Bietigheimern sogar der zwischenzeitliche 4:4-Ausgleich.
Den Start in die Partie verschliefen die Gäste jedoch. Patrick Hager und Boris Blank schossen die Pinguine mit 2:0 in Führung (9./13.). Nachdem sich Justin Kelly in den ersten 20 Minuten bei seinem Debüt im Krefelder Trikot noch zurückgehalten hatte, drehte der ehemalige Bietigheimer Topscorer im zweiten Durchgang mächtig auf. Das 3:0 in der 23. Minute besorgte der 29-jährige Kanadier selbst, das 4:0 von Andreas Driendl bereitete er mustergültig vor (32.). Danach wurde es rau auf dem Eis: Benedikt Schopper und Jannik Herm lieferten sich einen Faustkampf, was Schiedsrichter Carsten Lenhart mit einer Zwei- plus Zehn-Minuten-Strafe für beide ahndete.
Der dritte Abschnitt gehörte zunächst klar den Steelers. Der Zweitligist glich mit vier Toren in neun Minuten zum 4:4 aus. Den Anfang machte in Überzahl Neuzugang Olivier Latendresse, indem er eine Vorlage von Alexander Serikow zum 1:4-Anschlusstreffer im Krefelder Gehäuse unterbrachte (41.). Alexander Selivanov gelang gegen seinen Ex-Club ein Doppelpack (42./49.), den vierten Bietigheimer Treffer erzielte Serikow (43.).
Nur mit Mühe fanden die Pinguine, die zuvor noch kein Testspiel verloren hatte, wieder ihren Rhythmus. Ein von Daniel Pietta verwandelter Penalty - das Steelers-Tor war zuvor verschoben worden - bescherte dem DEL-Verein das 5:4 (53.). Hager setzte mit einem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt zum 6:4, nachdem Brittig den sonst durchspielenden Martin Morczinietz vom Eis genommen hatte. ae
Quelle: http://www.bietigheimer-zeitung.de

