Steelers-Amateuren gelingt die Revanche SCB schlägt Schwenningen in Regionalliga 4:1
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Amateure der Bietigheim Steelers haben die Fire Wings aus Schwenningen in der Eishockey-Regionalliga deutlich mit 4:1 bezwungen.Die Zeichen standen vor dem Regionalliga-Match gegen die Fire Wings aus Schwenningen nicht gut für die Amateure der Bietigheim Steelers. Das einzige Vorbereitungsspiel der Saison hatten die Reservisten aus dem Ellental vor einigen Wochen mit 1:5 verloren. Dazu kam noch das Fehlen von einigen Stammspielern. Marcel Neumann, Timo Quast, Artur Groß und Philipp Albrecht mussten aus privaten Gründen absagen, und Silvio Bruno und Robin Lehmann standen aufgrund noch nicht ganz überstandene Verletzungen ebenso nicht zu Verfügung. Dennoch setzte sich der SCB am Samstag gegen Schwenningen mit 4:1 durch - der zweite Sieg im zweiten Saisonspiel.
Bietigheims Coach Robert Gratza hatte es trotz der Ausfälle geschafft, drei schnelle und hungrige Reihen aufzustellen. Vor allem die Neuzugänge Willi Groß und Mischa Zeller waren von Anfang bereit und brachten den Gast aus dem Schwarzwald schnell in Bedrängnis. Zwar mussten die Männer um Kapitän Dirk Wrobel im ersten Drittel einen sauber herausgearbeiteten Treffer der Fire Wings hinnehmen. Zwei Treffer des Schweizers Zeller sorgten aber für eine 2:1-Führung nach 20 Minuten. "Wir arbeiten von Drittel zu Drittel", hatte Gratza seine Schützlinge als Devise mitgegeben, und so agierten seine Männer auch.
Durch einen Treffer von Wrobel entschied der SCB auch den Mittelabschnitt für sich. Max Häberle im Steelers-Tor und seine Verteidigung vor ihm ließen indes kaum Möglichkeiten des Gegners zu. Bedingt durch einen kleinlich pfeifenden Schiedsrichter trafen sich beide Teams regelmäßig auf der Strafbank, womit die Bietigheimer aber deutlich besser zurechtkamen.
Im Schlussakkord forcierte die Reserve der Schwenninger Wild Wings ihre Offensivbemühungen. Die Abwehr des Heimteams stand aber und vereitelte sämtliche Chancen der Gäste. Das 4:1 durch Haiko Hirsch war dann der finale Todesstoß und brachte die Steelers endgültig auf die Siegerstraße. So entschieden die Grün-Weißen eine ruppige und hart umkämpfte Partie nach 60 Minuten verdient für sich und haben jetzt nach zwei Spielen sechs Punkte auf dem Konto. Am nächsten Wochenende gastieren die Bietigheimer Amateure am Baden-Airpark und duellieren sich dort mit dem ESC Hügelsheim.
IM | 28.09.2015
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de