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Adam Borzecki, Kapitän der Steelers: Das war überragend am Abend. Es war natürlich ein knappes Spiel, aber nach dem letzten Tor in der Verlängerung war die Freude übergroß. Die Rückfahrt war interessant. Man durfte endlich ein bisschen feiern mit der ganzen Mannschaft.Adam Borzecki, Kapitän der Steelers: Das war überragend am Abend. Es war natürlich ein knappes Spiel, aber nach dem letzten Tor in der Verlängerung war die Freude übergroß. Die Rückfahrt war interessant. Man durfte endlich ein bisschen feiern mit der ganzen Mannschaft. Wir haben seit Ende August sehr viel und hart gearbeitet und alles für diese Finalserie getan. Jetzt haben wir auch die Meisterschaft gewonnen. Da ist es Zeit zu feiern.
Benjamin Hüfner, Bietigheimer Verteidiger: Das ist ein absolut super geiles Gefühl und eigentlich gar nicht in Worte zu fassen. Es war ein berauschendes Gefühl. Nach neun Monaten harter Arbeit hat man es endlich geschafft, kann den Pott hochhalten und hat eine Goldmedaille. Jetzt wird einfach nur gefeiert. Wir hatten einfach die stärkste Mannschaft, die ich je gesehen habe. Sie war auf allen Positionen top besetzt, hat auf allen Positionen die besten Spieler gehabt. Dazu der Trainer und alles drum und dran, das war schon eine starke Mannschaft.
Sinisa Martinovic, Torhüter der Steelers: Ich war froh, dass es vorbei war, dass wir es geschafft haben. Noch einmal ein Endspiel, das wäre hart gewesen. Es war sehr, sehr anstrengend mit der Fahrerei. Jetzt bin ich glücklich. Das ist sicher mit die stärkste Mannschaft, in der ich gespielt habe. Ein Grund war auch, dass wir ein kleiner Haufen waren und zusammengehalten und Verletzungen weggesteckt haben. Uns hat nichts aus der Bahn geworfen. Wir haben alles brutal gut gemacht.
René Schoofs, dreimal Meister mit den Steelers: Die drei Meisterschaften kann man nicht miteinander vergleichen. Diese war auch hart erarbeitet. Wir haben jedes Mal 4:3 gewonnen, zweimal in der Overtime, das war wahnsinnig. Das ist jetzt ein super Gefühl und macht richtig viel Spaß. Die Anspannung vor dem Spiel war sehr hoch, und als die dann in Führung gegangen sind, nachdem unser Tor kurz zuvor nicht gegeben worden ist, war es richtig heftig. Aber wir haben es einfach geschafft, und das ist der Wahnsinn. Auch die Mannschaft von 2013 hatte echt gute Spieler, gerade die Rodmans. In dieser Saison hat es richtig Spaß gemacht mit dieser super Mannschaft. Jetzt feiern wir erst mal richtig und schauen, was noch geht. Und dann irgendwann ist Urlaub.
Manfred Nirk, Vorsitzender des Steelers-Freundeskreises: Für diesen Etat und die Schwierigkeiten, die wir gehabt haben, ist es ein Riesenerfolg. Man muss betrachten, wie stark diese Liga war. Dafür ist es ein unwahrscheinlicher Erfolg. Mit diesem Trainer ist alles möglich. Nächstes Jahr soll es eine Relegation geben mit den beiden Letzten der DEL und den Halbfinalisten der DEL 2. So ist es im Gespräch.
CP | 30.04.2015
Quelle:
www.bietigheimer-zeitung.de