BZ vom 31.01.2011




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BZ vom 31.01.2011

Beitragvon Petra » 31.01.2011, 11:42

Steelers machen ein 0:3 wett Bietigheim rettet mit einem 5:4 gegen die Wölfe Freiburg die Schwaben-Ehre
Der Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers hat gestern viel Moral bewiesen und im letzten Drittel ein verloren geglaubtes Spiel noch gedreht. Der SCB bezwang die Wölfe Freiburg nach einem 0:3-Rückstand mit 5:4.

Das Sonntagsduell zwischen Schwaben und Baden endete gestern 1:1. In der Fußball-Bundesliga siegte der SC Freiburg beim VfB Stuttgart 1:0. Auf dem Eis retteten die Bietigheim Steelers die schwäbische Ehre, indem sie das Zweitliga-Kellerduell gegen die Wölfe Freiburg nach einem 0:3-Rückstand noch mit 5:4 gewannen. Da zeitgleich die Eispiraten Crimmitschau in Schwenningen 2:3 verloren, rückte der Club aus dem Ellental zum zweiten Mal in dieser Hauptrunde auf den zehnten Tabellenplatz vor. Am Dienstag kommt es in Crimmitschau nun zum vielleicht vorentscheidenden Duell um Rang zehn, der zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigt.

Im ausgeglichenen Anfangsdrittel fehlten den Steelers gestern die nötige Aggressivität, Zweikampfhärte und der nötige Biss. Dafür spielten sich zwei Freiburger Cracks vor den 1134 Zuschauern in den Vordergrund. Goalie Imrich Petrik hielt wie ein Weltmeister, vor allem, als die Breisgauer 90 Sekunden lang mit zwei Mann weniger auf dem Feld standen. Petriks Paraden, ein exzellent verteidigendes Special-Team und das uninspirierte Bietigheimer Powerplay verhinderten in dieser Phase einen Freiburger Rückstand. Der zweite Wölfe-Spieler, der sich hervortat, war Verteidiger Stanislav Fatyka. Seinen Schuss von der blauen Linie fälschte Christian Billich bei einem Powerplay der Gäste unhaltbar zum 0:1 ins Bietigheimer Tor ab (15.).

Zwischen der 27. und 33. Minute erhöhten die Südbadener gar auf 3:0. Sehenswert war der Treffer von Dustin Sylvester. Der Stürmer traf erst die Latte und nahm den Abpraller volley aus der Luft. Den dritten Streich besorgte Mark Heatley, der in Freiburger Unterzahl ein Zuspiel von Sylvester mit der Rückhand elegant über Steelers-Schlussmann Martin Cinibulk hob (33.).

Die nun einsetzenden Pfiffe von den Rängen machten dem Meister des Jahres 2009 offenbar Beine. Nur 15 Sekunden nach dem 0:3 und noch in Überzahl traf Brent Walton zum 1:3. Damit war der Torbann gebrochen. Rene Schoofs schaffte in der 37. Minute den 2:3-Anschlusstreffer, nachdem Dominik Hammer ihm die Scheibe mustergültig serviert hatte. Alles war wieder offen.

Auch das letzte Drittel hatte es in sich - auch ohne Andreas Geipel, den SCB-Coach Danny Held im letzten Drittel auf der Bank schmoren ließ, weil er mit dessen Auftritt unzufrieden war. In der 45. Minute schoss der von Olivier Latendresse freigespielte Walton mit einer schönen Einzelleistung den 3:3-Ausgleich, worauf Gästetrainer Zdenek Travnicek eine Auszeit nahm. Diese konnte das drohende Unheil aber nicht verhindern. Die wiedererstarkten Bietigheimer ließen sich in ihrem Offensivdrang nicht mehr stoppen, zeigten den nötigen Siegeswillen und münzten ihre nun kämpferisch überzeugende Leistung in zwei weitere Treffer um. Kurios war das 4:3: Marc Wittfoths Geschoss flog von der Bande an den Körper des Freiburgers Mirko Sacher und von dort ins Netz (51.). Kurz darauf erhöhte Sleigher sogar auf 5:3.

Ein Abstaubertor von Heatley bescherte den Wölfen in der 55. Minute aus heiterem Himmel das 4:5. Selbst als sie wegen ihrer achten Strafzeit in Unterzahl waren, versuchten die Breisgauer in der Endphase noch einmal alles. Kurz vor Schluss nahm Travnicek auch noch Torwart Petrik vom Eis - vergebens. Am Ende feierten die Steelers mit ihren Fans die furiose Aufholjagd und den Sprung auf den zehnten Platz.
Redaktion: ANDREAS EBERLE
Quelle: www.bietigheimer-zeitung.de
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Re: BZ vom 31.01.2011

Beitragvon Petra » 31.01.2011, 11:44

Die Stimmen der beiden Trainer zum Spiel
Zdenek Travnicek, Coach der Wölfe Freiburg: "Wir haben gut angefangen und im ersten Drittel sehr diszipliniert gespielt. Bis zum 3:0 war alles perfekt. Da sind wir hinten konsequent gestanden. Danach haben wir die Situation unterschätzt, wollten noch etwas mehr machen, anstatt das Spiel durchzuziehen. Wir müssen lernen, dass ein Spiel 60 Minuten dauert.

Danny Held, Trainer der Bietigheim Steelers: "Wir sind alle glücklich über den Sieg. Zum Eishockey gehört Körperspiel, am Anfang war das bei uns gar nicht vorhanden. Die Jungs haben nur versucht, das Eis zu putzen und dabei wohl vergessen, dass die Eismaschine das machen soll. Glücklicherweise haben wir im zweiten Drittel noch zwei Tore erzielt, die uns eine Siegchance gelassen haben. Nach dem zweiten Drittel habe ich ernste Worte an die Mannschaft gerichtet und 150 Prozent gefordert. Wenn das einer nicht mehr gibt, darf er künftig zuschauen. Wir werden nur noch mit Spielern spielen, die bereit sind, ihre Leistung zu bringen. Ich hoffe, dass das jetzt alle verstanden haben." ae
Redaktion: SWP
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