Heilbornner Stimme vom 30.10.09




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Heilbornner Stimme vom 30.10.09

Beitragvon Petra » 30.10.2009, 12:07

Disziplin ist gefragt
Von Marco Scheinhof

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"Die Spieler müssen mehr miteinander reden, das Zusammenspiel passt noch nicht."
Rico Rossi

Eishockey - Rico Rossi muss sich keine Sorgen machen, dass ihm die Arbeit ausgehen könnte. Jeden Tag, bei jeder Trainingseinheit gibt es Dinge bei seiner Mannschaft zu verbessern. Im Moment hat es der Trainer der Heilbronner Falken vor allem auf das Unterzahlspiel abgesehen. Das klappte zuletzt nicht wie gewünscht. Gerade in den Zweitligapartien an diesem Wochenende gegen die Bietigheim Steelers (heute, 20 Uhr, Eishalle Heilbronn) und in Ravensburg (Sonntag, 19 Uhr) sollten die Specialteams funktionieren, wenn die Falken erneut punkten möchten.

Rico Rossi hat ein Kommunikationsproblem ausgemacht. In Unterzahl sprechen seine Spieler zu wenig miteinander. Das sei der Hauptgrund für die schlechte Statistik. Im Verhindern von Toren mit einem Mann weniger auf dem Eis liegen die Falken gerade auf dem letzten Platz der zweiten Liga. "Die Spieler müssen mehr miteinander reden, das Zusammenspiel passt noch nicht", erklärt der Falken-Coach die Problematik in Unterzahl. Die beste, aber nicht immer einfache Lösung: Strafzeiten verhindern. "Wir müssen gerade im Derby gegen Bietigheim sehr diszipliniert spielen", fordert Rossi.

Stabilisiert

Im Spiel fünf gegen fünf haben die Heilbronner zuletzt überzeugt. Da passte vieles zusammen. Auch die Abwehr hat sich stabilisiert. Auch ein Verdienst der beiden Torhüter Sebastian Vogl und Felix Brückmann, die nach schwachem Beginn mittlerweile zu konstanten Leistungen fähig sind. "Das hilft natürlich der ganzen Mannschaft, weil es Sicherheit gibt. Die Verteidiger wissen, dass nicht nach jedem Fehler sofort ein Tor fällt", meint Rico Rossi.

Vogl spielt

Heute Abend wird der Falken-Trainer im Tor auf Vogl vertrauen. "Weil er ausgeruht ist", erklärt Rossi. Zuletzt hatte Brückmann gegen Dresden gespielt. Erneut nicht im Kader steht heute Abend Marc St. Jean. Da Rossi auch diesmal auf die Jungadler aus Mannheim zurückgreifen kann, ist für den Verteidiger auch im Derby kein Platz im Kader frei. "Er hat bislang seine Rolle als Führungsspieler nicht erfüllt. Und wir haben ihn sicherlich nicht als Mitläufer verpflichtet", sagt Rossi. Ob die Knieverletzung bei St. Jean noch eine Rolle spielt? "Er hat mir gesagt, dass mit dem Knie alles okay ist. Da muss ich ihm vertrauen, dass er die Wahrheit sagt", so Rossi.

Noch nicht wieder fit ist Stürmer Frédéric Cabana. "Er macht aber gute Fortschritte", sagt Rossi. Nach der Deutschland-Cup-Pause (6. bis 8. November) soll der Stürmer wieder einsatzbereit sein. Noch aber müssen es seine Kollegen ohne ihn richten. Einfach wird das heute Abend nicht. Die vergangenen sechs Duelle haben allesamt die Steelers gewonnen. "Es wird Zeit, dass sich das ändert", sagt Rossi.
Quelle: www.heilbronner-stimme.de
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von Anzeige » 30.10.2009, 12:07

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Re: Heilbornner Stimme vom 30.10.09

Beitragvon Petra » 30.10.2009, 12:12

Derby im Zeichen der Krise
Von Marco Scheinhof

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Bei einem Vorbereitungsturnier in Heilbronn setzten sich die Steelers gegen die Falken durch. Das soll sich am Freitag ändern.Foto: Archiv/Schmerbeck

Eishockey - Es ist mal wieder Derbyzeit in der zweiten Bundesliga. Am Freitag (20 Uhr, Eishalle Heilbronn) empfangen die Heilbronner Falken den Lokalrivalen Bietigheim Steelers. Ein Duell, das schon bessere Zeiten erlebt hat. Beide Mannschaften kämpfen in dieser Saison mit ähnlichen Problemen.

Die sportliche Situation entspricht bei beiden Mannschaften nicht den Erwartungen. Warum?

Die Heilbronner leiden darunter, dass nur noch wenige Leistungsträger aus dem vergangenen Jahr übrig geblieben sind. Zu großen Teilen setzt sich die Mannschaft aus Förderlizenzspielern (Mannheim und Ingolstadt) und Jungadlern zusammen. Zudem standen zuletzt mit Cory Urquhart und PJ Fenton nur noch zwei Ausländer im Kader. Auf Verteidiger Marc St. Jean hatte Trainer Rico Rossi wegen zuletzt schwacher Leistungen verzichtet. Weitere Verpflichtungen von ausländischen Spielern sind derzeit wegen der finanziellen Lage nicht möglich. Die Bietigheim Steelers haben zwar alle Leistungsträger ihres erfolgreiches Meisterteams aus der vergangenen Saison behalten, dennoch sind sie weit von der Klasse des Vorjahres entfernt. Zum einen liegt das an der langwierigen Verletzung von Topstürmer Brent Walton (Kreuzbandriss), zum anderen sind die Steelers in Über- und Unterzahl bei weitem nicht so stark. Auch die Nachverpflichtung von Tommy Goebel hat bislang nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Beide Teams leiden an einer Zuschauerkrise.

Mit 1208 Zuschauern im Schnitt belegen die Heilbronner den letzten Platz in der zweiten Bundesliga. Mit 1547 Fans liegen die Bietigheimer nur unwesentlich besser. Gerne macht man in beiden Lagern die insgesamt schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland als Grund aus. Doch nicht vergessen sollte man die eher dürftigen sportlichen Leistungen. In Bietigheim kommt zudem das Problem hinzu, dass viele Fans nach der starken vergangenen Saison noch immer enttäuscht sind, dass die Steelers den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse nicht wahrgenommen haben.

In der ganzen Liga muss gespart werden, Bietigheim trifft das härter als Heilbronn.

Die Falken kommen mit wenig Geld zurecht, das Förderlizenzmodell ist eine gute Basis. Dennoch muss Manager Ernst Rupp mit einem deutlich geringeren Etat als in der Vorsaison gewaltig kämpfen. Alleine der Ausstieg von Hauptsponsor Lavatec hat eine deutliche Lücke hinterlassen, die der neue Hauptsponsor n3k nicht füllen kann. Bietigheim war dank des Hauptsponsors Porsche an eine gut gefüllte Kasse gewohnt. Damit ist Schluss. In der nächsten Saison wird es – wohl ohne Porsche-Geld – besonders schwer.
Quelle: http://www.heilbornner-stimme.de
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