LKZ vom 01.09.08




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LKZ vom 01.09.08

Beitragvon Petra » 01.09.2008, 09:04

3 Fragen an: Christian Brittig

(khu) – Mit einem hart arbeitenden Team will Trainer Christian Brittig vom Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen in der neuen Saison die Anhänger überzeugen.

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1. Die ersten Pflichtspiele im Pokal sind absolviert, in knapp zwei Wochen beginnen die Punktspiele. Was dürfen die Fans in der neuen Saison von den Steelers erwarten?
Wir wollen in jedem Spiel hart arbeiten und in einem guten System agieren. Tempo hochhalten, Druck aufs Tor ausüben und um jeden Puck kämpfen. Genau dahin möchte ich meine Mannschaft bringen. Zudem haben wir individuelle Klasse im Kader dazubekommen - aber zunächst müssen die Grundlagen stimmen.

2. Stichwort Neuzugänge. Zehn Spieler wurden verpflichtet und müssen integriert werden. Durch auslaufende Verträge gab es vor dieser Spielzeit mehr Handlungsspielraum bei der Zusammenstellung des neuen Teams. Welche Schwachstellen sollten behoben werden?
Wir wollen vor dem Tor effektiver werden, gerade im Powerplay. Und wenn wir selbst unter Druck geraten, wollen wir auch die richtigen Entscheidungen treffen. Da ist ein Routinier wie Stephane Robitaille von den Hannover Scorpions, gegen den ich noch selbst gespielt habe, ein richtiger Glücksfall für uns. Wir haben da im richtigen Moment zugegriffen, er hätte sicher auch noch weiter in der DEL spielen können.

3. Ein Aufstieg in die DEL ist in der kommenden Saison nicht möglich. Fehlt da nicht ein wichtiger Anreiz?
Das ist sicher schade, aber für uns kein Thema. Eishockey ist ein Tagesgeschäft und für mich ist es Anreiz genug, eine Mannschaft nach meinen Vorstellungen zu formen und die Jungs dahin zu bringen, wo ich sie gerne haben möchte.

Quelle: http://www.ludwigsburger-kreiszeitung.de
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Re: LKZ vom 01.09.08

Beitragvon Petra » 01.09.2008, 09:12

Steelers nur hauchdünn an der Sensation vorbei

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Bietigheim-Bissingen – Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen hat den DEL-Clubs aus Frankfurt und Kassel die Stirn geboten und nur ganz knapp den Einzug ins Pokal-Viertelfinale verpasst.

Nach dem überraschenden 3:2-Erfolg gegen die Frankfurt Lions am Samstag verloren die Steelers gestern Abend das „Endspiel“ gegen die Kassel Huskies unglücklich mit 3:4 nach Penaltyschießen. Damit bleiben die Hessen im Pokalwettbewerb.
Zweimal lagen die Steelers gestern vor 1000 Zuschauern im Ellental-Eisstadion vorne. Verteidiger-Neuzugang Stephane Robitaille hatte in der 4. Minute für die Führung gesorgt und Alexander Serikow traf in der 24. Minute zum 2:1.
Für die Huskies ausgleichen konnten Alex Leavitt (23.) und Ryan Kraft (27.) per Überzahltor, als Dan Heilman auf der Strafbank saß. Im dritten Drittel ging Kassel durch Martin Bartek erstmals in Führung (47.), doch postwendend glich der Däne Kaspar Degn zum 3:3 aus und erzwang die Verlängerung, die torlos blieb.
Im Penaltyschießen trafen im ersten Durchgang Serikow für Bietigheim und Bartek für Kassel. Den alles entscheidenden Treffer markierte dann Leavitt für die Huskies.
Bei sommerlichen Temperaturen waren es am Samstagabend in erster Linie die Steelers, die das Eis im Ellental fast zum Schmelzen brachten. Mit einer eindrucksvollen Vorstellung zwang man den favorisierten DEL-Vertreter aus Frankfurt verdient mit 3:2 in die Knie und ließ sich von den nur 1095 Zuschauern zu Recht lange feiern.
In der von Profi-Schiedsrichter Richard Looker geleiteten Partie setzten die Steelers die entscheidenden Duftmarken und überraschten die Lions offenbar mit ihrer Zweikampfstärke und starkem läuferischen Einsatz. „Ein großes Kompliment an die Steelers, die sich in der Defensive sehr diszipliniert verhalten haben“, fand auch Frankfurts Coach Rich Chernomaz lobende Worte für den Zweitligisten.
In der Tat war der Auftritt der in neu gestalteten Trikots spielenden Schwaben schon so ganz nach dem Geschmack von Trainer Christian Brittig: „Wir haben die Scheibe schnell gespielt und wenig Strafzeiten kassiert.“ Das war der Schlüssel zum Erfolg, denn nur im Powerplay übte der Play-off-Halbfinalist wirklich Dominanz aus und kam in der 24. Minute durch Nationalspieler Lasse Kopitz zum 1:1-Ausgleich, als mit Alexander Serikow und Dirk Wrobel gleich zwei Bietigheimer in der Kühlbox saßen.
Im ersten Drittel hatte Justin Kelly, der mit Serikow und Neuzugang Brent Walton die erste Sturmreihe bildete, die Steelers früh in Führung gebracht. Sein Schuss in der 4. Minute flutschte Frankfurts Keeper Ian Gordon durch die Hosenträger.
Ein später Treffer im zweiten Spielabschnitt durch Walton (40./bei 5:4-Überzahl) zum 2:1 und ein frühes Tor im dritten Drittel durch Youngster Marcel Neumann (42.) zum 3:1 brachte den Außenseiter auf die Siegerstraße. Dabei war die Freude natürlich groß, dass dem 19-jährigen Sohn des neu gewählten Steelers-Präsidenten Hans-Günther Neumann der spielentscheidende Treffer glückte.
Nach dem 2:3-Anschlusstor durch Simon Danner in der 49. Minute musste zwar noch einmal gezittert werden, doch am Ende blieb es beim verdienten Erfolg und Rich Chernomaz hatte das Schlusswort: „Die Steelers haben sehr hart und sehr gut gespielt.“ Das hätte sich Frankfurts Trainer so wohl auch von seinem Team gewünscht.
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