Bietigheim-Bissingen – Im September hat Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen die Grundlage für eine erfolgreiche Saison geschaffen.

Die Ausbeute lässt nichts zu wünschen übrig: acht Spiele, acht Siege, 36:12 Tore. Nach zwei Erfolgen in Vorbereitungsspielen feierten die Steelers auch in der Liga gleich sechs Siege am Stück.
Inzwischen hat sich die Mannschaft von Trainer Christian Brittig an der Tabellenspitze einen Vorsprung von fünf Punkten herausgespielt und will den beiden württembergischen Derbys am morgigen Freitag bei den Heilbronner Falken (18.30 Uhr) und am Sonntag im Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe (18.30 Uhr, Eisstadion Ellental) nachlegen.
Die Art und Weise, wie sein Team auftritt, sieht Brittig mit Wohlgefallen: „Ein absolutes Kampfspiel, es wurde um jede Scheibe gekämpft“, fand der Trainer lobende Worte nach dem 4:3-Penaltysieg am vergangenen Freitag beim Verfolger Tölzer Löwen.
Und auch das berauschende 8:1 zwei Tage später gegen Crimmitschau war ganz nach Brittigs Geschmack. Glanz verbreitete dabei einmal mehr die erste Reihe mit dem dreifachen Torschützen Brent Walton, Justin Kelly und Alexander Serikow. Doch der Steelers-Coach lenkte die Aufmerksamkeit nach dem bisher höchsten Saisonsieg auch auf seine vierte Reihe mit Florian Jung, Max Seyller und Rene Schoofs: „Die haben sehr viel Druck gemacht und Luft geschaffen für die erste Formation.“
Crimmitschau verbuchte an diesem Abend den einzigen Erfolg am Ende des Spiels, als David Wolf eine Schlägerei anzettelte und Seyller sich eine blutende Lipp einhandelte.
Mitentscheidend für den glänzenden Saisonstart dürfte auch das im Vergleich zur vergangenen Runde verbesserte Powerplay der Steelers sein. Mit einer Erfolgsquote von 25 Prozent liegt der Tabellenführer in der 2. Bundesliga auf Platz 2 hinter dem morgigen Gegner Heilbronn (27,8 Prozent).
Bei den Falken gilt es eine Negativserie zu beenden, denn die letzten vier Gastspiele in Heilbronn endeten mit Niederlagen für die Steelers. Der Tabellenneunte aus Heilbronn hat sich mit dem kanadischen Stürmer Ian MacNeil bereits einen neuen Kontingentspieler geangelt, nachdem sein Landsmann Jeff Miles für zu leicht befunden wurde.
Am Sonntag beim Heimspiel gegen Aufsteiger Freiburg, der mit neun Punkten Platz 5 belegt, gibt es ein Wiedersehen mit dem früheren Steelers-Verteidiger Jochen Molling, der bei den Wölfen einen Probevertrag unterschrieben hat.
Karl-Heinz Ullrich
Quelle: http://www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

