2. eishockey-bundesliga
Steelers verlieren Platz 1 an Schwenningen
Bietigheim-Bissingen/Dresden. Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen ist vom Gejagten zum Jäger geworden. Die Steelers siegten gestern zwar mit 4:2 bei den Dresdner Eislöwen, sind aber die Tabellenführung an die Schwenninger Wild Wings losgeworden. In Dresden gerieten die Gäste in der 6. Minute durch ein Überzahltor von David Hajek in Rückstand. Kapitän Marcel Rodman, der beim 1:0 auf der Strafbank saß, glückte vier Minuten später der Ausgleich. Doch die Eislöwen nahmen durch einen Treffer von Hugo Boisvert in der 16. Minute eine 2:1-Führung in die erste Pause. Im zweiten Drittel schlugen auch die Steelers im Powerplay zu. Mark Heatley erzielte in der 38. Minute das 2:2.
Zum Matchwinner für die Schwaben wurde im dritten Spielabschnitt Marcus Sommerfeld, der in der 56. Minute zur 3:2-Führung traf und in der 59. Minute auch noch zum 4:2-Endstand nachlegte.
Die 2:7-Schlappe am Freitagabend auf eigenem Eis gegen die Landshut Cannibals kam für Steelers-Trainer Kevin Gaudet nicht ganz überraschend. „Nach dem Pokalsieg war klar, dass es das schwerste Spiel des Jahres werden würde. Wir waren einfach nicht bereit für ein Topteam wie Landshut“, stellte der Kanadier fest und lobte die Cannibals: „Landshut ist in dieser Saison für mich der Favorit. Man sieht die Qualität und das Talent, das in dieser Mannschaft steckt.“ (khu)
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

