Steelers behalten Nerven in hitziger Atmosphäre
Weißwasser/Bietigheim-Bissingen – Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bisingen hat sich den spielfreien Sonntag redlich verdient. Beim Tabellenletzten Lausitzer Füchse feierten die Steelers gestern Abend einen ganz wichtigen 2:1-Sieg.
Damit hat sich die Mannschaft von Trainer Danny Held innerhalb von einer Woche gleich viermal gegen Konkurrenten im Tabellenkeller behauptet und die Ausgangsposition vor dem Hauptrunden-Schlussspurt deutlich verbessert.
Im ersten Drittel tasteten sich beide Teams vor 2000 Zuschauern im Fuchsbau noch vorsichtig ab. Bietigheim, erneut mit Martin Cinibulk im Tor, ließ kaum Torchancen der Gastgeber zu, bei denen Ex-NHL-Spieler Bates Battaglia zunächst noch keine Akzente setzen konnte.
Im zweiten Spielabschnitt lösten dann die Gäste die Bremse und bestimmten die Szenerie. Im Powerplay schlugen die Steelers erstmals zu, als Sven Valenti auf die Strafbank geschickt worden war. Pierre-Luc Sleigher nahm in der 25. Minute von der blauen Linie aus Maß und Brent Walton fälschte den Puck zur 1:0-Führung ab.
Nur zwei Minuten später legten die weiter druckvoll agierenden Schwaben nach. Das 2:0 in der 27. Minute ging erneut auf das Konto der Kanadier Sleigher und Walton – nur diesmal war Sleigher der Vollstrecker und Walton glänzte als Passgeber.
Weißwasser warf nach der zweiten Pause wie erwartet alles nach vorne und drängte vehement auf den Anschlusstreffer. Bis zur 53. Minute ließen die Steelers nichts anbrennen, doch dann schürte Battaglia mit seinem Treffer zum 1:2 die Hoffnungen des Schlusslichts.
Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven: Die Füchse entwickelten Dauerdruck, die Gäste wankten, fielen aber nicht und überstanden auch eine Strafe gegen David Kudelka unbeschadet.
Nach der Spielpause am Sonntag wartet am kommenden Freitag ein ganz dicker Brocken auf die Steelers, wenn Tabellenführer Schwenningen zum Gastspiel im Ellental-Eisstadion aufkreuzt.
Karl-Heinz Ullrich
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

