LKZ vom 07.01.2014




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LKZ vom 07.01.2014

Beitragvon Petra » 07.01.2014, 12:25

Eishockey

Auch ein 0:3-Rückstand wirft Steelers nicht um

Eishockey-Zweitligist siegt 4:3 nach Penaltyschießen in Weißwasser – Wieder mit Vollmer im Tor – Heute Derby in Heilbronn


Starke Comeback-Qualitäten zeigte Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen am Sonntag in Weißwasser, als man bei den Lausitzer Füchsen einen 0:3-Rückstand noch in einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen umbog.

Bei den Steelers durfte im Tor wieder Jochen Vollmer ran, nachdem zuletzt Neuzugang Frederic Cloutier den Vorzug erhalten hatte. Im Sturm fehlten verletzungsbedingt mit David Wrigley und Matt McKnight gleich zwei Leistungsträger.

Und nach 35 Minuten schien sich eine Auswärtsniederlage abzuzeichnen, denn die Füchse hatten nach Toren von Topscorer Scott King (16./Powerplay), Philipp Pinter (0.) und Christoffer Kjärgaard (35.) eine 3:0-Führung herausgeschossen.

Erst kurz vor Ende des zweiten Drittels nährte Greg Squires mit dem 1:3 die Hoffnungen der Schwaben, die erst im dritten Spielabschnitt richtig in Fahrt kamen. In Überzahl verkürzte Robin Just in der 49. Minute auf 2:3 und in der vorletzten Minute schoss Mark Heatley die Gäste mit dem 3:3 doch noch in die Verlängerung.

Die Overtime blieb torlos, dafür zeigte sich Bietigheim im Penaltyschießen eiskalt. Just und Kapitän Marcus Sommerfeld trafen, Weißwasser versagten die Nerven. Mit zwei Punkten im Gepäck trat man die Heimreise an und Trainer Kevin Gaudet jubelte: „Meine Jungs haben heute Moral gezeigt und nach dem ersten Drittel einfach alles gegeben.“

Im Topspiel auf Augenhöhe

Am Freitagabend waren die Steelers im Topspiel mit den Starbulls aus Rosenheim zwar auf Augenhöhe, kassierten dennoch die vierte Niederlage im vierten Saisonduell mit den Bayern. Im Penaltyschießen traf nur Greg Squires für die Schwaben – das war zu wenig.

Nach dem 2:3 vor 3000 Zuschauern in der Ege Trans-Arena musste Gaudet einräumen: „Wir haben Probleme, ein Spiel in der Verlängerung zu gewinnen.“ Neunmal ging es bis dahin für den Meister in die Overtime, nur einmal verließ man anschließend als Sieger das Eis. Diese Bilanz wurde zwei Tage später in Weißwasser ein wenig aufgebessert.

Zudem verzweifelte Bietigheim, das durch David Wrigley in Führung gegangen war und im letzten Drittel durch Alexei Dmitriev den 2:2-Ausgleich schaffte, einmal mehr an Rosenheims Keeper. „Pasi Häkkinen war wieder einmal wie eine Wand“, staunte nicht nur Gaudet über die Reflexe des Finnen.

Am heutigen Dienstag (20 Uhr, Kolbenschmidt-Arena) kommt es zum vorerst letzten Derby in dieser Saison mit den Heilbronner Falken, die man erst am zweiten Weihnachtstag klar mit 6:2 besiegt hatte. Ob man sich in der am 7. Februar beginnenden Einfachrunde erneut wiedersieht, hängt von den Platzierungen der Doppelrunde ab. Und die Play-offs, die am 12. März starten, finden nach derzeitigem Stand wohl eher ohne die Falken statt.
von Karl-Heinz Ullrich

Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de
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