Schwenningen hoch gehandelt
Die 13 Clubs der 2. Bundesliga absolvieren bis zum Ende der Hauptrunde am 6. März 2011 eine Doppelrunde, so dass jeder Verein 48 Spiele bestreitet. In den dann folgenden Pre-Play-offs spielen die Teams auf den Rängen 7 bis 10 zwei Plätze fürs Viertelfinale (die ersten sechs sind direkt qualifiziert) aus, das ebenso wie das Halbfinale im Modus Best-of-seven (also vier Siege fürs Weiterkommen) ausgetragen wird.
Das Play-off-Finale geht über maximal fünf Spiele, der Meister besitzt ein Aufstiegsrecht in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL). Die Mannschaften, die nach der Doppelrunde die Plätze 11 bis 13 belegen, spielen einen Absteiger in die Oberliga aus.
Nach Einschätzung von Experten zählen in dieser Saison die Schwenninger Wild Wings und die Ravensburg Towerstars zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft. Als sichere Play-off-Kandidaten gelten neben den Steelers auch die Talentschmiede der Landshut Cannibals und Bietigheims Erzrivale Heilbronn. Bei den Falken führt mit Rico Rossi der dienstälteste Trainer der Liga das Kommando hinter der Bande. Die Hannover Indians, der Aufsteiger des Vorjahres, dürften einen Sprung nach vorne machen.
Bremerhaven und Aufsteiger Rosenheim, die beiden ersten Gegner der Steelers, werden im Tabellenmittelfeld erwartet, ebenso wie Kaufbeuren und Freiburg, das den sportlichen Abstieg nur durch den Rückzug des SC Riessersee in die Oberliga vermeiden konnte.
Den drei Ostclubs aus Dresden, Weißwasser und Crimmitschau wird diesmal nicht allzu viel zugetraut – Abstiegskampf ist angesagt. (khu)
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

