Steelers bei den Indians auf dem Kriegspfad
Bietigheim-Bissingen – Die Crunch-Time, also die Zeit der Entscheidungen, hat für Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen begonnen. Sechs Hauptrundenspiele liegen noch vor den Steelers, in denen der Pre-Play-off-Platz zementiert werden soll.
Die Schwaben sind mittlerweile in einer guten Ausgangsposition, nachdem es vor einigen Wochen noch ziemlich düster ausgesehen hatte.
Doch mit fünf Siegen in Serie – vier gegen direkte Konkurrenten im Tabellenkeller und als Sahnehäubchen der Triumph gegen Spitzenreiter Schwenningen – hat sich die Mannschaft von Trainer Daniel Held als Tabellenzehnter einen Vorsprung von fünf Punkten auf Freiburg erarbeitet, das nach derzeitigem Stand gemeinsam mit Crimmitschau und den Lausitzer Füchsen die Abstiegsrunde bestreiten müsste.
Bereits an diesem Wochenende könnten die Steelers für eine Vorentscheidung sorgen, wenn man sich beim heutigen Gastspiel in Hannover und im Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen die Dresdner Eislöwen behaupten sollte.
Abgehakt ist mittlerweile die 1:4-Niederlage vom Sonntag in Rosenheim, als man sich sämtliche Gegentreffer in Unterzahl einfing. Gleich dreimal standen die Steelers dabei mit zwei Mann weniger auf dem Eis. In die Kritik geriet Schiedsrichter Ulpi Sicorschi, der 51 Strafminuten gegen Bietigheim verhängte und mit dessen Entscheidungen Held gar nicht einverstanden war: „Nicht einmal die deutsche Nationalmannschaft hätte hier gewinnen können, weil es der Schiedsrichter einfach nicht wollte.“
In Hannover treffen die Steelers heute auf einen Gegner, den man mit einem Auswärtssieg auch wieder in die gefährdete Zone mit hineinziehen könnte.
Denn die Indians schwächelten zuletzt und kassierten am Dienstag beim 3:4 gegen Rosenheim die sechste Niederlage aus den letzten acht Spielen. Der Vorsprung auf Bietigheim ist damit auf vier Punkte zusammen geschmolzen.
Karl-Heinz Ullrich
Quelle: www.ludwigsburger Kreiszeitung.de

