LKZ vom 20.03.08




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LKZ vom 20.03.08

Beitragvon Petra » 20.03.2008, 08:06

Steelers wollen Landshut mit vier Reihen knacken

Bietigheim-Bissingen – Für Christian Brittig bedeuten die Play-offs auch eine Reise in die Vergangenheit. Der gebürtige Landshuter startet heute Abend als Trainer des Eishockey-Zweitbundesligisten SC Bietigheim-Bissingen bei den Landshut Cannibals in die Viertelfinalserie.

Von 1999 bis 2003 stürmte Brittig am Landshuter Gutenbergweg, wo er heute ab 19.30 Uhr mit den Steelers gleich ein Zeichen setzen will. „Dort kenne ich jeden Stein“, freut sich der Steelers-Coach auf die Reise nach Bayern.
In der Serie „Best of 7“ gelten die Cannibals als Vorrunden-Zweiter bei den meisten Experten zwar als Favorit auf den Halbfinaleinzug, doch die Schwaben als Vorrunden-Siebter waren in den bisherigen vier Saisonduellen auf Augenhöhe mit dem bayerischen Traditionsclub.
Die beiden Heimspiele gingen jeweils mit 1:0 an Bietigheim und ins Landshut musste man zweimal ebenso knapp beugen (1:2, 4:5 nach Penaltyschießen).
Außer Brittig treffen mit Alexander Serikow, Heiko Smazal, Max Seyller und Jaakko Hagelberg vier Steelers-Spieler auf ihren Ex-Club Landshut. „Wir haben Landshut studiert und wissen alles über den Gegner“, ist sich Brittig sicher, gut vorbereitet zu sein. Auch die Akkus der Spieler seien inzwischen wieder aufgeladen: „Da haben wir alles gemacht, was nötig war.“
Die Steelers werden in den Play-offs wie schon zuletzt wieder mit vier Reihen agieren. Da die Schwaben zwei Ausländer zuviel an Bord haben, kommen heute Abend Teemu Kesa und Rod Hinks nicht zum Zug.
Entscheiden könnte sich die Serie in der Defensive. Denn mit Landshut und Bietigheim treffen die beiden Teams aufeinander, die nach Spitzenreiter und Aufstiegskandidat Kassel die wenigsten Gegentore (128 bzw. 129) in der Hauptrunde kassiert haben.
Die heimstarken Landshuter bauen vor allem auf die Künste ihres Keepers Martin Cinibulk, zudem hat Trainer Andreas Brockmann mit Brandon Dietrich und Brent Walton zwei Torjäger in seinen Reihen.
Die Steelers, die zuletzt schwächelten und nur zwei Siege aus den vergangenen zehn Spielen verbuchten, haben offenbar ihr Verletzungspech überwunden und können wohl komplett antreten. Lediglich hinter dem Einsatz des angeschlagenen Verteidigers Peter Kathan stand gestern noch ein kleines Fragezeichen.
Fest steht jedenfalls, dass die Schwaben weniger unter Erfolgszwang stehen als in den vergangenen Jahren und nach dem Verpassen der Play-offs in der vergangenen Saison diesmal schon einen Schritt weiter sind.

Karl-Heinz Ullrich
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Petra
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