Zweitligisten streben nach mehr EigenständigkeitDie Clubs der zweiten Eishockey-Bundesliga werden der Aufforderung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nach Durchführung deren Spielbetriebs durch den DEB nicht nachkommen.
Ein entsprechendes Votum fiel bei einem Treffen der Zweitligisten in Hannover fast einstimmig aus. Ebenfalls votierten die Clubs für einen von der Deutschen Eishockey Liga (DEL) initiierten Konzeptvorschlag als Grundlage für die Schaffung einer eigenständigen zweiten Liga (DEL II). Demnach planen die Clubs der zweiten Liga bereits zur Saison 2013/14 eine enge Zusammenarbeit mit der DEL in den Bereichen Spiel- und Lizenzordnung sowie Schiedsgerichtsbarkeit. Mittelfristiges Ziel ist neben der gemeinsamen Vermarktung die Verbreiterung und Förderung der Talentbasis des nationalen Profi-Nachwuchses mit dem Ziel der nachhaltigen Stärkung der Nationalmannschaft.
Die Forderung des DEB nach Eingliederung der Clubs der zweiten Liga mache weder sportlich noch wirtschaftlich Sinn. Die Pläne des DEB bieten nach Ansicht der Clubs der zweiten Liga weder eine zeitgemäße Organisation, noch eine wirtschaftliche Entwicklung, ein neues sportliches Konzept oder irgendeine Perspektive für ein Auf- und Abstiegsmodell. (red)
Quelle:
www.ludwigsburger-kreiszeitung.de