Finanziell nicht auf Rosen gebettetDer ESV Kaufbeuren, heute Abend zu Gast bei den Steelers, kann auf eine
lange Eishockey-Tradition verweisen. Die Allgäuer wurden zuletzt oft unterschätzt, zogen aber dreimal in Folge in die Play-offs der 2. Bundesliga ein. Auch vor dieser Saison wurde der Sparkurs fortgesetzt und Trainer Ken Latta und Ex-Nationalspieler Dieter Hegen als Sportlicher Leiter stehen vor der reizvollen, aber auch schwierigen Aufgabe, junge Talente an höhere Aufgaben heranzuführen.
Mit Bernhard Ebner, Janik Woidtke, Marco Habermann (alle Düsseldorfer EG) und Maximilian Schäffler (Augsburger Panther) schafften vier Spieler den Sprung in die DEL. Zudem verlor man Leistungsträger wie Brady Leisenring, Andrew McPherson oder Rob McFeeters. So hat sich der ESV den Ligaverbleib als Ziel gesetzt. Ob es erneut zu mehr reicht, wird sich zeigen.
Finanziell ebenfalls nicht auf Rosen gebettet ist Bietigheims Sonntag-Gegner Crimmitschau. Die Eispiraten müssen mit einem relativ kleinen Kader auskommen, dennoch glaubt Trainer Fabian Dahlem, um die Play-offs mitspielen zu können.
In der Abwehr hofft man, mit dem kanadischen Neuzugang Darcy Campbell, der bereits Europa-Erfahrung aufweist, einen Stabilisator gefunden zu haben. Hinter ihm muss der Abgang von Keeper Jochen Vollmer (nach Bietigheim) verkraftet werden. Mit Sebastian Albrecht und Martin Fous setzte Crimmitschau ebenso wie Bietigheim auf ein deutsches Torhüter-Duo. Im Pokalspiel schlugen sich die Eispiraten am vergangenen Wochenende wacker und mussten sich im Zweitligaduell den Ravensburg Towerstars nur knapp mit 4:5 geschlagen geben. (khu)
Quelle:
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