Nackenschlag für Steelers vor Derby gegen Falken
Bietigheim-Bissingen/Freiberg – Das Derby-Wochenende begann für Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen mit einer kalten Dusche: Bei den Freiburger Wölfen unterlagen die Steelers gestern Abend mit 4:6.
Der zweite Vergleich mit einem baden-württembergischen Rivalen steigt am morgigen Sonntag, wenn der Erzrivale aus Heilbronn um 18 Uhr im Ellental-Stadion aufkreuzt.
In Freiburg fanden die Steelers vor 1448 Zuschauern zunächst noch eine schnelle Antwort auf den Rückstand, den ihnen Dustin Sylvester in der 9. Minute bescherte. Im Powerplay glich Alexander Serikow nur eine Minute später aus, als er einen Schlagschuss von Brent Walton unhaltbar abfälschte.
Ebenfalls eine Überzahlsituation nutzten die vom früheren Bietigheimer Coach Markus Berwanger trainierten Südbadener in der 30. Minute durch Christopher Capraro zur erneuten Führung. Und als Christian Billich in der 36. Minute zum 3:1 nachgelegt hatte, nahm Steelers-Trainer Christian Brittig einmal mehr einen Torhüter-Wechsel vor – Martin Morczinietz löste Martin Cinibulk ab.
Im dritten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag: Pierre-Luc Sleigher verkürzte auf 3:2 (45.), doch nur 18 Sekunden später traf Sylvester für Freiburg – 4:2. Auch die Freude über das Powerplaytor von Dominik Hammer zum 4:3 in der 46. Minute währte nur kurz.
Die Wölfe bissen erneut zurück und zogen durch Treffer von Daniel Ketter (48.) und Mark Heatley (49.) auf 6:3 davon. Andreas Geipel sorgte mit seinem Überzahltor (53.) nur noch für Ergebniskosmetik.
Karl-Heinz Ullrich
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

