Eishockey-Wochenende ohne zählbaren Erfolg
Bietigheim-Bissingen – (ast) Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen muss sich weiter nach unten orientieren. Nach der Heimsiederlage gegen Hannover war für das Team von Trainer Danny Held auch in Dresden nichts zu hollen. Die Steelers verloren 1:3.
Ein Treffer in doppelter Überzahl bescherte den Gastgebern das erste Erfolgserlebnis. René Schoofs (Beinstellen) und Mark Heatley (wegen Hakens) sahen von der Bank aus zu, wie Marc St. Jean einen von SC-Goalie Dustin Strahlmeier noch abgewehrten Schuss aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte (13. Minute). Noch im ersten Drittel erhöhte Hugo Boisvert auf 2:0 für die Gastgeber.
Im zweiten Drittel setzte sich das aggressive Spiel der Eislöwen fort. Der ehemalige Bietigheimer Dominik Hammer schloss einen schönen Angriff gekonnt ab, Barry Noe nahm seinem Keeper die Sicht und es hieß 3:0.
Auch im Schlussdrittel schien das Gästeteam in vielen Situationen vor allem in der Offensive überfordert. Doug Andress musste zwischenzeitlich mit blutender Nase vom Eis, kam aber noch einmal zurück. Erst elf Sekunden vor der Schlusssirene gelang Brent Walton der Anschlusstreffer – zu spät, um die Gastgeber noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Wie auch in bedrängter Situation gewonnen wird, hatten die Steelers am Samstag beim Bundesliga-Ringkampf in Benningen erlebt. Trainer Held war mit zehn Spielern zum Kampf der TSV-Ringer gegen Schifferstadt gekommen und war von der Darbietung derart begeistert, dass er eine Gegen-Einladung aussprach. Gelegenheit für seine Cracks, es dann besser zu machen als an diesem erfolglosen Eishockey-Wochenende.
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

